…man man man, was wurde da vorher für eine Geschichte drum gemacht. Der Haye hatte Klischko vorher bildlich den Kopf abgerissen und auch noch eine iPhone App rausgebracht, der Wladimir Klitschko versprach uns seinen 50. Knock Out und nannte Haye daher nur noch seine Nummer 50 und? Was war? Ein Kampf über 12 Runden. Haye versuchte sich über lange Zeit als Bückstück, denn er ging schon recht schnell auf die Knie. Natürlich nur weil Wladimir Klitschko ihn immer unfähr zu Boden gedrückt hat, ist doch klar, oder? Am Ende gewann Klitschko nach Punkten und während Klitschko sich multilingual (mehrsprachig) bei den Zuschauern bedankte und entschuldigte hatte Haye schon eine Ausrede zur Hand. Besser gesagt zu Fuß, denn daran soll es nun gelegen haben. Immerhin war Haye kein schlechter Verlierer und ging nach dem Kampf direkt zu Wladimir. Tja, nun haben die beiden Klitschko-Brüder tatsächlich alle Titel die es im Schwergewicht zu holen gibt und es scheint so als gäbe es zur Zeit auch keinen würdigen Gegner. Bis dato sagte man ja immer, dass Wladimir gegen leichte Gegner gekämpft hatte, ich denke der Kampf gestern zeigte durchaus seine Nehmerqualitäten und auch seine Überlegenheit, leider zeigte der ganze Rummel um den Boxkampf gestern allerdings auch wieder, dass aus jeder Sekunde nur noch Werbung gepresst wird. Lennox Lewis und Küchen-Grillinator George Foreman ließen sich scheinbar auch nicht lange bitten und spielten die Laufburschen, am Ring selber sah man neben den üblich Verdächtigen auch mal wieder Til Schweiger, Isabell Edvardsson (bekannt von Let´s Dance), Lilly und Boris Becker, Uschi Glas und und und… so ein Boxkampf ist also immer mal wieder eine gute Möglichkeit ins Fernsehen zu kommen
. Wer wissen will wie der Boxkampf genau gelaufen ist kann hier im Wepner´s Box-Studio das ganze mal nach lesen, den würde ich übrigens auch mal am liebsten windelweich verprügeln.
Was habe ich gestern gelernt? Wladimir Klitschko kann drei Sprachen – Kai Ebel nicht mal eine (Kai, kleiner Scherz – natürlich auf deine Kosten! Sei froh das ich mich nicht über dein Outfit lustig gemacht habe). Interessant fand ich auch die Tatsache, dass bei George Foreman im Interview das In-Ear (für den Übersetzer) scheinbar defekt war, er aber dennoch passende Antworten geben konnte. Irgendwie verkommt das Boxen immer mehr zum Wrestling – mehr Show und Schein als handfestes Sein!











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