Dann schneid ich mir die Haare ab und denk ich bin ein Star

Wenn wir diesen Beitragstitel melodisch so vortragen, wie Ingrid Steeger in Klimbim die Zeile „…dann mach ich mir ’nen Schlitz ins Kleid und find das wunderbar“ (was heute vermutlich außerhalb des Seniorenstifts, in dessen Keller ich scheinbar gefangen gehalten werde, niemand mehr kennt), dann ist wenigstens das schön. Aber warum ein Mensch beim Supertalent auf die Bühne tritt und erst ein Modell frisiert, sich dann aber als großen „Showact“ selbst die lange Mähne vom Kopf rasiert, versteht vermutlich niemand. Ein Talent konnte ich darin auch nicht entdecken, denn der Schnitt an seiner eigenen Rübe war nicht mal sonderlich präzise.

Kann es eigentlich noch schlimmer kommen? Kann man vielleicht im Vorfeld mal festlegen, wie man „Talent“ definiert? Oder kann ich da auch hingehen, wenn ich mir selbst die Beinhaare mit Wachs entfernen kann, ohne dabei wie ein kleines Mädchen zu schreien? Fragen über Fragen …

3 Gedanken zu “Dann schneid ich mir die Haare ab und denk ich bin ein Star

  1. Ich zieh mir das jedes Mal rein. Warum auch nicht. Man hat selten so viel zu Lachen auf einmal. Und im Vorfeld kann man schon sagen, wer weiter kommt und wer nicht.
    Der Typ, der sich die Haare da geschnitten hat, hat einfach nur geschockt. Und ich fand, das vorher sah besser aus. ohje. was leute alles machen…

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