Dauerwerbeblog

Für manche Menschen ist dieser Samstag, der 18.12.2010 ein Trauertag, da heute zum letzten Mal “Das Supertalent 2010” lief, andere machen drei Kreuze, dass der Mist endlich vorbei ist. Denn eigentlich ist auch das nur ein weiter Gesangswettbewerb, bei dem es zur Auflockerung auch andere Acts im “Rahmenprogramm” gibt. Und so gab es heute das große Finale, wie immer moderiert von unserem undynamischen Duo Marco “The Laberer” Schreyl und Daniel “The Wannabe-Comedian” Hartwig. Die im Finale gänzlich machtlose Jury bestand auch am heutigen Abend wieder aus Sylvie “Optisches Beiwerk” van der Vaart, Bruce “Still Crying” Darnell und Chefjuror Dieter “I’m the Greatest” Bohlen.

Und so ging es dann um den unbrauchbaren Titel und die reichlich brauchbaren 100.000,- Euro und sie 12 Finalisten machten das, was sie halt in den Casting- und Halbfinalshows schon präsentiert haben, manchmal besser, manchmal nicht. Natürlich aufgelockert durch gefühlte Eintausend Einspieler, in denen irgendwelcher Kram aus den vergangenen Sendungen gezeigt wurde. Hier die Zusammenfassung der einzelnen Protagonisten:

Daniele Domizio
Der 8-Jährige Macho aus dem Sauerland, der von der Jury weiter gewählt wurde, tanzte mal wieder zu Musik von Michael Jackson – und den Jackson Five. Leider hat niemand gebuzzert, obwohl man das ja auch schon mal gesehen hatte. Macht man bei Kindern aber wohl nicht. Der überhebliche Bengel selbstbewusste Junge hatte auf jeden Fall Spaß und wurde natürlich über den grünen Klee gelobt. Ich fand es eher einschläfernd, was nicht gerade förderlich ist, wenn eine Sendung bis 23.00 Uhr laufen soll.

Ramona Fottner
Die 15-Jährige sang heute mal wieder was von Celine Dion, diesmal allerdings in englischer Sprache, nämlich “The Power Of Love“, was ich eigentlich von Jennifer Rush kenne, aber egal. Der Auftritt war ordentlich, was aber von einer Finalistin auch nicht anders zu erwarten war.

Bubble Beatz
Die beiden Schweizer, natürlich in alter Tradition im Laufe der Performance mal wieder mit freiem Oberkörper unterwegs, trommelten mal wieder auf den Dingen rum, die man beim Entrümpeln des Kellers an die Straße stellt. Von der Gewinnsumme könnten sie sich 2 oder mehr T-Shirts kaufen. Der Auftritt war mit Licht und Feuer sehr spektakulär. Leider wiederholten sich Titel wie Insomnia, die sie schon im Casting gebracht hatten.

Andrea Renzullo
Der Junge, der stimmbedingt und seinem Vornamen entsprechend gerne Frauenlieder singt, gab heute auch mal wieder “Run” von Leona Lewis zum Besten. Das Artisten irgendwann nichts Neues mehr zeigen können, ist sicherlich verständlich, aber ein Sänger könnte doch eigentlich aus den Vollen schöpfen, denn Musik gibt es sicherlich genug. Die Leistung des 14-Jährigen war sicherlich gut, aber sonst natürlich langweilig und die Frisur erinnerte mich an Bill Kaulitz von Tokio Hotel.

Um 21.06 Uhr gab es dann nach den ersten vier Auftritten endlich die erste Verschnaufpause für den Zuschauer. 21.15 Uhr ging es dann auch schon weiter.

Ruddy Estevez
Der Masseur aus der Dominikanischen Republik schmetterte seinen Zuhörern wie üblich einen klassischen Titel entgegen: “En Aranjuez con tu amor“. Meines ist diese Art Musik ja nicht so ganz und so fand ich auch diesen Auftritt recht ermüdend. Hätte man sich nicht einen peppigeren Titel aussuchen können? Die sollten auch in der Klassik zu finden sein. Technisch war es aber wohl gut.

Natalya Netselya
Auch im Finale ging es wieder in den Sandkasten, Natalya erzählte wieder eine Geschichte (diesmal das Leben von Lady Diana), indem sie Bilder mit Sand malte, musikalisch natürlich untermalt von “Candle In The Wind” von Elton John. Hat sie schon gut gemacht, Sylvie heulte, Ziel erreicht.

Darko Kordic
Der 34-Jährige trällerte am heutigen Abend “Dance With My Father” (keine Ahnung, wo der Schreyl immer das “again” herholt, das zwar im Lied, aber nicht im Titel vorkommt) von Luther Vandross, was er schon im Casting sang und womit er eine ähnliche Einfallslosigkeit wie andere Sänger vor ihm bewies. Bruce mobilisierte wieder einige Liter Tränenflüssigkeit, die er nur mit Mühe und Not zurückhalten konnte, um sie nicht wie aus einem C-Schlauch bei der Feuerwehr auf seine Mitmenschen zu schießen.

Erschreckenderweise wurde der Viererrhythmus nicht beibehalten und so ging es in eine weitere Werbepause, die ich spannender als den bisherigen Teil der Show gestalten konnte, indem ich in der Küche die Spülmaschine ausräumte. Dann ging es auch schon mit dem nächsten Talent weiter:

Thomas Lohse
Nach der gefühlt hundertsten Präsentation seiner Schicksalsgeschichte, die sicherlich erstaunlich, aber durch RTL leider mittlerweile auch abgegriffen ist, spielte er heute “Ballade Pour Adeline” von Richard Clayderman auf dem Klavier, was er richtig gut machte. Für mich kein Grund zu lästern und seine Mimik ist nun mal wie sie ist.

Stevie Starr
Er schluckte mal wieder Alles, was nicht niet- und nagelfest war. Das Faszinierende ist, dass man nicht weiß, wie er es macht. Auch im Internet sind dazu keine Lösungen, sondern nur Mutmaßungen zu finden. Z. B.: Schluckt er große Dinge (Billardkugel, Ei, Glühbirne), kann er nicht sprechen. Man vermutet etwas Anatomisches. Mir alles egal: ich finde es unterhaltsam und der Typ ist irgendwie sympathisch.

Michael Holderbusch
Der Mann mit der Joe-Cocker-Stimme sang heute auch mal wieder einen Titel von selbigem: “You Are So Beautiful” und das machte er richtig gut, auch wenn er – wie die meisten Sänger heute Abend – dies bereits im Casting gesungen hatte. Der “verschollene Ludolf”, den man heute mal in einen Anzug genäht hatte, ist halt der beste Beweis, dass man ein Buch nicht nach dem Einband beurteilen sollte. Er war auf jeden Fall Bruce Darnells Favorit.

Es ging in Werbepause Nummer 3, die mir Gelegenheit gab, endlich mal die Toilette aufzusuchen. Dort summte ich weiter Joe Cockers Liedchen. Wieder zurück am Fernseher ging es dann mit den fehlenden zwei Kandidaten weiter. Und es waren schon 22.52 Uhr, die Sendung sollte doch laut Fernsehzeitschrift nur bis 23.00 Uhr gehen. Dann noch eine Stunde Pause bis zur Entscheidung, das dortige endlose Geschwafel … da wird es wohl 01.30 Uhr werden. Mal ehrlich: das guckt doch dann kaum noch jemand, oder?

Tobias Kramer
Der Gehörlose tanzte mal wieder und ich muss leider wieder einmal feststellen, dass die Tanzerei zwar ganz nett, aber bei weitem nicht das Beste an Tanzerei ist, was ich je gesehen habe. Gut, er hört nichts … ach lassen wir das. Auch er ist sympathisch – Punkt.

Freddy Sahin-Scholl
Der Mann mit den zwei Stimmen trällerte mal wieder sein selbst komponiertes “Carpe Diem” (das könnte man sicherlich so veröffentlichen) und es war qualitativ natürlich überzeugend. Auch hier weiß ich nicht so recht, was ich sonst noch schreiben sollte, da es zwar gut, aber ähnlich unspektakulär wie die ganze Show war.

Die Sendung endete um ca. 23.15 Uhr und somit verschiebt sich auch der Beginn der Entscheidung, über die wir gleich in einem separaten Beitrag berichten werden, so Gott mich nicht einschlafen lässt.

Catweazel Michael Holderbusch,  die Mülltrommler Bubble Beatz, Schluckspecht Stevie Starr kamen im 3. Halbfinale vom Supertalent weiter. Der Mann mit den 2 Stimmen und den 3 Fussballer-Namen Freddy Sahin-Scholl, der gehörlose Tänzer Tobias Kramer und Ramona Fottner wurden bereits im 2. Halbfinale durchgewunken.

Im 1. Halbfinale sang der Junge mit dem weiblichen Vornamen Andrea Renzullo sich ins Finale, Natalya Netselya darf auch im Finale wieder mit Sand spielen / malen und für den “ach-ist-der-aber-süß-Faktor” ist der 8 jährige Daniele Domizio zuständig, der sich mit einer Michael Jackson Nummer ins Finale moonwalkte !

Heute musste man sich Günther Jauch bzw. SternTV anschauen um zu erfahren wer beim 4. Halbfinale ins Supertalent weitergekommen ist: Thomas Lohse (der Klavierspieler) und Darko Kordic (der von der 3. Generation) wurden von den Zuschauern gewählt und die Jury ließ noch Ruddy Estevez ins Finale. Am kommenden Samstag sind dann 12 Teilnehmer die noch gegeneinander antreten.

Der Marco schreibt dann am Samstag über das Finale, ich wünsche ihm dabei viel Durchhaltevermögen und euch viel Spaß!

…es ist doch zum Mäuse melken, nach dem ich 1600 Wörter über das 3. Halbfinale von Supertalent verloren habe, wollte ich auch noch schnell ein YouTube Video raushauen, Marco war schon im Bett, auf “schneiden” hatte ich keine Lust mehr und so stellte ich relativ zeitnah quasi “Rohmaterial” online, mit dem Gedanken: “Schaut sich eh kaum einer an!” …

Nun sind wir fast 10.000 Videoviews später zu dem Ergebnis gekommen, dass es sich wohl doch ein paar Leute angeschaut haben – und natürlich haben wir auch ein paar nette Kommentare bekommen, an denen wir uns nun Jahrelang ergötzen können :)

So, nach dem langen Beitrag über das 3. Halbfinale vom Supertalent (11.12.2010) mache ich es nun verdammt kurz und es wundert mich nicht, weiter sind: Michael Holderbusch, Bubble Beatz und die Jury hat auch noch Stevie Starr mitgeschleppt. Am Mittwoch setzt das Format Supertalent dann die RTL Supernanny auf die stille Treppe, denn am kommenden Mittwoch findet das 4. Halbfinale statt und dann stehen alle Finalisten für das große Supertalent Finale am Samstag fest.

Heute war das 3. Halbfinale , kaum zu glauben, aber nächsten Mittwoch kommt dann das 4. Halbfinale …

Dieter Bohlen wollte einen auf Karl Lagerfeld machen, doch ihm fehlte (hinten) der Schwanz! Daniel Hartwig brachte es auf den Punkt, solange der Schwanz vorne dran ist, ist ja alles Wurst. Am Anfang dachte ich, es wäre eine Selbstdarstellungs-Show von Dieter Bohlen, denn die ersten 10 Minuten ging es nur um Hartwig, Dieter Bohlen und die Anziehsachen. Apropo Anziehsachen, Silvie van der Vaart sah toll aus, hatte ein knappes Kleidchen an und Bruce Darnell … ja der war auch da ;) .

Dann wurde es Zeit für den ersten Künstler, Kai Leclerc (41) hing im Casting schon an Decke, der “Deckenläufer aus der Schweiz” – auf die Frage wie er das ganze macht sagte er hätte Anti-Schwerkraft Tabletten … also ich fürchte ja, der Typ braucht ganz andere Tabletten. Als Weihnachtsmann verkleidet führte er wieder seine Show vor, es wurde von Wham – Last Christmas eingespielt und es war wie beim “Last Casting” , er zog halt wieder seine “Ich-hänge-mit-Magnet-Schuhen-an-der-Decke-und-mache-dabei-Geräusche-wie-der-Nachbar-von-Lumpi-beim-begatten-seiner-Ehefrau-Show” ab und ich darf noch mal kurz hinterfragen ob das ein Talent ist. Bruce Darnell stimmte ein und war froh, dieses nicht entscheiden zu müssen. Sylvie fand es süß und lustig und Dieter faselte ebenfalls was von süßem Auftritt.

Es folgte dann mal wieder einwenig Werbung für Bruce, Sylvie und Dieter, wir hatten ja schonmal erwähnt, dass die Jury sich dieses Jahr massiv in den Vordergrund (d)rückt. Man hätte auch meinen können man müsse bei RTL Zeit schinden, schließlich sind es ja nur noch 9 Teilnehmer und man muss die Sendung ja schon irgendwie füllen ;) .

Es folgte der Auftritt von Manuela Wirth, 43jährige ist an Multiple Sklerose erkrankt, sitzt im Rollstuhl, sang im Casting “Soulmate” von Natasha Bedingfield und heute sang sie You’ve Got A Friend von Carole King

Mich stört ja “etwas”, dass bei solchen Formaten immer auf die Tränendrüse gedrückt werden muss. “Die Diagnose reisst Michaela mitten aus dem Leben” “Es ist ein Schock…” “Keiner weiß wie es weiter gehen soll!” “An den Rollstuhl gefesselt…” – Für die Phrasen hätte RTL das Phrasen-Schwein aber mehr als nur einmal füllen müssen. Verwandte wurden mit Tränen in den Augen gefilmt und das ganze überschattete für mich den Auftritt, der nicht schlecht war.

Kay Rauber und Christian Gschwend sind ja die Bubble Beatz, die selbsternannten Schrottschweine ja, und die hauen halb nackt auf Schrott rum und machen so Musik … es ist musikalisch, aber ist es ein Talent? Ich weiß es nicht! Diesmal erinnerte mich der Auftritt irgendwie an die Blue Man Group, event. weil man kaum was gesehen hatte. Diesmal kam als Effekt noch die Flex zum Einsatz und geschrieen haben die beiden auch noch – aber ist das wirklich ein Supertalent? Naja, besser als der letztjährige Gewinner der Sendung waren die beiden schon, denn das war ja wenn wir mal kurz zurückblicken wollen ein Hund der Kunststücke gemacht hat :) .

Die Zuschauer forderten Zugabe, ob die beiden im Finale dann ganz nackt auftreten und freihändig trommeln entzieht sich glücklicherweise meiner Kenntnis und ich mag es mir auch nicht vorstellen. Dieter Bohlen, der sich ja eigentlich mit Musik-Müll auskennen sollte, machte dann noch ein paar Wortwitze – die für diesen Blog aber eindeutig zu schlecht waren und deswegen springen wir mal schnell zum nächsten Kandidatin.

Josefine Becker (15) singt klassiche Oper und bereits beim Casting wurde auf die Tränendrüse gedrückt, ihre Familie ist nämlich hoch verschuldet, gott sei dank sind wir bei RTL, sicherlich kann man da mal kurz den Peter Zwegat vorbei schicken. Wir wissen nun, dass der Vater Johannes Becker einen Schlaganfall hatte, die Mutter Andrea Becker der Meinung ist, dass Josefine ihm mit dem Gesang hilft und natürlich flossen auch wieder televisuell aufbereitete Tränen, gehört das in eine Samstag-Abend Show? Ich wiederhole mich ja ungern, aber was haben die Emotions-Geschichten mit dem Supertalent zu tun? Nichts, oder? Sie sang das klassische original (aus den 30er Jahren) welches nun wahrscheinlich alle als  “Somewhere over the Rainbow” kennen und quitschte dabei recht hoch. Modisch gesehen hatte sie wohl einen Berater, denn gegenüber dem 1. Auftritt hatte sie sich optisch verbessert.

Anthony Wandruschka, der Mann am Trapez – riskiet nichts und schon gar nicht sein Leben – er ist ein guter Artist, keine Frage – aber wo ist da ein Talent? Er ist ein Profi-Artist der das ganze seit Jahren trainiert. Heute sahen wir Anthony also wieder am Trapez schwingen, anschließend schaukelte er auch noch! Gähn! Meiner Meinung nach, aber ich habe ja auch keine Ahnung, schaukelte sich Anthony damit ins AUS!

Michael Hemmersbach hat nicht nur den gleichen Vornamen wie Michael Hirte, ne, der Michael Hemmersbach fragte sich auch ob er ein Zivilversager ist, ohne festen Job, 27 Jahre alt, ist Straßenmusiker und lebt auf den Kosten “von allen die Ihn mögen” in Koblenz. Die idealen Voraussetzungen also um beim Supertalent zu gewinnen ;) . Heute sang er “Mad World” von Gary Jules erntete Lob und Applaus und auch Dieter Bohlen faselte weichgespülte Phrasen, bla bla bla… langweilig! Genauso langweilig war die Dieter Bohlen Styling Show, er durfte nämlich die männliche Barbie Puppe (nein, nicht Ken) Daniel Hartwig bei jeder Werbepause einkleiden und die beiden beschossen sich gegenseitig mit Flachwitzen. 2008 hätte Dieter Bohlen dann auch endlich mal den 2. Akkord gefunden – Riesenwitz – ich glaube den hat Fips Asmussen schon mal gebracht ;) .

Marc Eggers (24), ist der attraktive Breakdancer, welcher sich in seiner Zivildienststelle um einen behinderten Jungen kümmert, gerne mal vor Freude weint. Er wurde als Tanzrakete mit guter Laune Garantie vorgestellt, doch auch er hat eine Leidensgeschichte – seine Eltern haben sich getrennt, sein Vater hat eine neue Frau kennengelernt. 4 Tage vor Weihnachten wurde er als 16 jähriger von seinem Vater vor die Tür gesetzt, er zog dann bei seiner (nun 28 jährigen) Schwestern ein. Das ganze Bla Bla Bla dauerte länger als der Auftritt, wo geile Lieder drin vorgekommen sind. Dabei zog sich Marc immer mehr aus und zeigte seine Breakdance-Elemente unterstrichen von der tollen Musik (unter anderem lief sogar Stayin’ Alive von den Bee Gees), der Laser-Show und Pyro-Effekten sah das ganze toll aus, aber jetzt mal unter uns – Supertalent? Da muss für mich mehr kommen… Bruce Darnell lobte Marc Eggers, Sylvie van´t ihn hot. sehr sehr sexy und getanzt hatte er auch toll … jaja, bei twitter wurde übrigens häufiger gefragt ob Marc Eggers schwul ist – die Antwort muss ich euch schuldig bleiben.

Stevie Starr (45), der “Müllschlucker” aus Schottland, hatte im Casting richtig viel geschluckt. Ich glaube der Typ hat schon mehr geschluckt als alle Damen aus der Erotik-Branche zusammen, das Problem, der schluckt nicht, der spuckt danach auch noch. Sprich er holt es wieder hoch. Wie eine Kuh, denn die Kuh ist ja auch ein Wiederkäuer…

Zunächst rauchte er etwas, dann schluckte er Spülmittel, vermischte das ganze und machte dann Luftblasen mit dem Mund, er füllte die Seifenblasen mit Rauch und da stellt sich nun natürlich die Frage wie Stevie Starr das wohl macht. Ich kann es euch nicht erklären. Dann schluckte er einen kleinen Ballon (mit etwas Luft drin) , anschließend schluckte er einen Nagel und lies den Ballon im Bauch platzen. Anschließend holte er mit einer Glühbirne die er ebenfalls runtergeschluckt hatte den Nagel wieder hoch. Er schluckte auch noch einen kleinen Zauberwürfel (Rubrik Cube) und verstellte im Bauch die Seiten von dem Würfel. Anschließend schluckte er Heroin Zucker, trank Wasser hinterher, gurgelte und spuckte Dieter Bohlen Zucker in die Hand. Die perfekte Illusion, ganz ehrlich, bis dato war Stevie Starr der einzige der es geschafft hat mich zu unterhalten – sicherlich sind das alles irgendwelche Tricks, sicherlich steckt da irgendetwas hinter, aber das ist für mich ein Supertalent.

Anschließend holte Dieter Bohlen 2 Goldfische und ließ einen von Stevie Starr runterschlucken und wieder hochholen, ich seh schon die Tierschutzorganisationen Amok laufen, vor allem weil Dieter Bohlen auf die Aussage, dass das Lebewesen nachfolgendes gesagt hat: “Och, 2 Goldfische mehr oder weniger!” :)

Die Schweizerin Liz Schneider aus Zürich (soll tatsächlich schon 30 Jahre alt sein) (das ist die schöne Blondine mit dem schönem weißen Kleid (wo man im Casting den Slip sehen konnte) und dem großem weißen Cello namens Schneewittchen). Es fällt auf, dass verdammt viele Schweizer beim deutschen Supertalent teilnehmen, oder? Sie spielte Paparazzi von Lady Gaga und mich erinnerte der Auftritt an die Wartemusik in einer Telefonwarteschleife achne, beim Supermarkt oder im Aufzug da wird sowas in der Art gespielt. Liz sah dabei “unten rum” zwar sexy aus, aber sie machte ein Gesicht wie 7 Tagen Regenwetter. Also breitbeinig rumsitzen, ein Cello spielen ist definitiv KEIN Supertalent! Dieter hat bei ihr gebuzzert, er teilt also meine Meinung und wollte das Publikum erlösen. Er verglich ihren Auftritt mit einer Frau, die vor der Waschmaschine auf die Wäsche wartet und er war sich auch recht sicher, dass keiner anruft. Mmmh, ggf. liegt diese Einschätzung aber auch an der Tatsache, dass Liz Schneider diversen Gerüchten nach “gekauft” gewesen sein soll.

Michael Holderbusch, sieht aus wie Bruder Tack aus Robin Hood und er überzeugte ja schon alle im Casting (mit Joe Cocker), auch hier hatten wir eine Leidensgeschichte, auf die ich nun nicht weiter eingehen möchte. The same procedure as every Casting Show! Er sang von Rod Steward – Waltzing Mathilda , auch bekannt als Tom Traubert’s Blues! Eigentlich ist der Song Australiens bekanntestes Volkslied und scheinbar kam es auch ganz gut an, Bruce Darnell vergoss wieder Tränen, dass Studio-Publikum dankte es mit Standing Ovations und und und…übrigenz Waltzing Matilda hat nichts mit “Matilda walzen” zu tun, auch wenn man es bei der Körperfülle von Michael Holderbusch mutmaßen könnte.

Fazit: Ich frage mich was beim Supertalent – super ist, ich frage mich auch wo bei einigen Kandidaten ein Talent vermutet wird und ich frage mich ebenfalls ob RTL nicht nur ein super talent hat Leidensgeschichten in die Öffentlichkeit zu bringen um Quoten zu machen. Geht das ganze nicht auch ohne diese Tränendrüsen-Aktionen? Eure Meinung? Wer beim 3. Halbfinale weiter ist erfahrt ihr dann in einem seperaten Blogbeitrag, ihr merkt schon, ich baue hier nun einen riiiiiiiiieeesigen Spannungsbogen wie Marco Schreyl oder Daniel Hartwig auf ;)

Hier findet ihr die 3 die weiter gekommen sind, alle anderen sind somit raus ;)

Samstag, der 06.11.2010. In der Fernsehzeitschrift steht “Das Supertalent”. Gegen 18.00 Uhr der Anruf bei Jens:

Ich: “Schreibst Du über Supertalent? Ich hab letzte Woche …”
Jens: “Nee, ziehe heute mit Kumpels durch Münsters Thekenlandschaft. Wir gucken uns die Supertalente der Barkeeper und anwesenden Damen an.”
Ich:
“Na toll!”
Jens: “Prost!”

Gegen 19.45 Uhr lege ich mir Notizblock und Stift zurecht, noch nicht ahnend, dass die Sendung bis 23.00 Uhr gehen wird. Am Ende der Sendung habe ich 11 (!) DIN A5-Seiten voll gekritzelt und schlafe direkt ein, weshalb ich den Beitrag erst jetzt schreiben kann. Hoffentlich kann ich alles entziffern.

Die Einleitung machte noch immer das bewährte Moderatorenteam Hartwich / Schreyl, die aber erfreulicherweise immer weniger zu sehen sind (so zumindest mein Eindruck). Die Jury präsentierte sich wie immer: Bruce Darnell im Anzug, Sylvie van der Vaart in schicken kurzen Kleidchen und Dieter in Jeans und lässigem Poloshirt. Und dann ging es endlich los:

Harald Edmund (oder Edmond) Fritz, 53, aus Köln
Harald, von RTL “Der Powerman” genannt, war am 16.10.2009 schon einmal da, hatte damals Probleme mit seinem Verstärker und will sich dieses Jahr nach eigener Aussage “für die Revanche revanchieren”. Diese Aussage erklärt eigentlich alles. Dieses Jahr macht er einen Soundcheck, verlangt ständig nach mehr Power (daher der Spitzname) im Mikrofon, anstatt einfach lauter zu sprechen / singen. Apropos singen: er gibt dann irgendwann in der Show ein Lied zum besten und die Zuschauer sollten in bester DSDS-Songquiz-Manier erraten, um welchen Titel es sich handelt. Es handelte sich tatsächlich um “Man In The Mirror” von Michael Jackson, der sich vermutlich nicht nur im Grab umdrehte sondern regelrecht rotierte ob der schlechten Gesangsleistung von Harald. Endlich kommen die in den letzten Shows meist geschonten Buzzer zum Einsatz und zwar von allen drei Jurymitgliedern, was denn Auftritt dann glücklicherweise beendet. Ob der Typ nächstes Jahr wieder erscheinen wird?

Rebecca Mandelkow, 9, Halbbrasilianerin, geboren in Hamburg, lebt in Sevilla
Möchte das Supertalent gewinnen, weil sie gerne nach Deutschland zurück möchte. Ihr einziges Manko: sieht findet Bruce Darnell super, träumt von einer Modellkarriere. Modelt zu Ke$has “TiK ToK“, wobei ich das mehr für hin- und herlaufen hielt. Das hätte unsere Tochter (gerade einmal 6) auch gekonnt. Zwar lobte ihr Idol Bruce sie, aber auch er zweifelte an, dass es sich dabei um ein Supertalent handelt. Sie war aufgrund ihres zu jungen Alters dann auch nicht weiter, bat aber darum, einmal mit Bruce laufen zu dürfen. Der ließ sich natürlich nicht lange bitten. Und so mimten die beiden Unterschiedlichen Menschen zwei Topmodels auf dem Laufsteg. Bruce war, wie immer, in seinem Element.

Jürgen Kröning, 51, “Ideenberater” aus Helsa (Landkreis Kassel)
Super Einspieler, selten so gelacht. Sein Künstlername ist “Danny Durango”. Optisch erinnert mich Jürgen-Danny ein wenig an Quentin Tarantino – keine Ahnung warum. Erzählt uns, dass seine Ex-Managerin ihm gesagt hat, wie auf der Bühne zu agieren hat. Singt “Surfin’ USA” von Leif Garrett (im Original wohl von The Beach Boys), was sich in den von RTL in dieser Sendung anscheinend gerne gezeigten Slowmos wesentlich besser anhört. Bruce buzzert beim ersten Ton, Dieter dann auch, gefolgt von Sylvie. Bruce will eine Regeländerung dahin gehend, dass nicht mehr jeder in die Show kommen kann. Aber mal ehrlich: ohne diese Typen wäre die Einschaltquote nur halb so hoch – oder noch geringer. “Danny Durango” bietet noch einen zweiten Titel an und Bruce sagt ok. Erst dachte ich, der hat einen an der Klatsche, aber er sagte schnell, dass es nur ein Scherz sei. Jürgen ist natürlich nicht weiter.

Christian Gschwend, 30, kaufmännischer Angestellter aus St. Gallen (Schweiz) und
Kay Rauber, 31, gelernter Krankenpfleger, ebenfalls aus St. Gallen
Sind zusammen die Schrottmusiker “Bubble Beatz“. Tauchen mit freiem Oberkörper vor einem Gebilde aus Schrott auf. Kaputte Plastiktonnen, Metallschrott, alles irgendwie nett aufgebaut. Dann trommeln die beiden los und ich denke mir noch ‘Das kann ich auch’, da wechselt einer die Position und hämmert auf unterschiedlichen langen Rohren, die an Orgelpfeifen erinnert, “Insomnia” von Faithless, woraufhin das Publikum entsprechend abgeht (wie immer, wenn es ein Lied erkennt). Das war auch das, was Dieter sagte: “Wenn ihr damit Popsongs umsetzen könnt, dann ist das nicht langweilig.” Somit waren die Jungs weiter.

Janina Hiller, 22, Studentin aus Albershausen (bei Stuttgart) und
Sophia Müller, 16, Schülerin aus Schlierbach (ebenfalls bei Stuttgart)
Die beiden Mädels sind 37-fache deutsche Meisterinnen der Sportakrobatik und zeigen ihr Können auf der Supertalent-Bühne. Ihr Programm zu “All The Lovers” von Kylie Minogue ist wirklch beeindruckend. Bruce, die alte Heulsuse, ist mal wieder so ergriffen, dass er die armen Mädchen erst einmal umarmen möchte. Natürlich sind sie eine Runde weiter.

Umberto Napolitano, 40, Weltmeister im “pizzakrobatisch” und
Nicola Diana (männlichen Geschlechts, was haben die Italiener immer mit den weiblichen Namen für Jungs? Aleksandrah, erklär mir das bitte!), 24, Koch und Pizzaiolo aus Lübeck
Jonglieren mit Pizateig. Irgendwie ist das Ganze aber nicht wirklich überzeugend, das ein der andere Teigstück klatscht da auch schon mal auf den Boden. Während Bruce noch ein ja gibt, erkennen die beiden anderen Jurymitglieder wenigstens, dass das nicht besser werden kann und verhindern mir ihrem “Nein” ein Weiterkommen.

Ruddy Estevez Carabello, 38, ursprünglich aus der Dominikanischen Republik oder auch DomRep, wie die deutschen Touris gerne sagen, jetzt wohl wohnhaft in Göttingen, freiberuflicher Masseur in einem Fitnessstudio
Singt ganz gerne im Opernstyle und schmettert uns “Canto Della Terra” von Andrea Bocelli entgegen und das gar nicht mal schlecht. Während Bruce und Sylvie es toll fanden, interessierte Ruddy vor Allem die Meinung von Dieter, denn laut eigener Aussage wollte er nie mehr singen, wenn Dieter Talentfreiheit attestierte. Und tatsächlich kritisierte Dieter ihn, er sei zu technisch, es fehle Gefühl. Dennoch gab es dreimal das begehrte “Ja”.

Endlich gab es eine Pinkelpause, die auch mehr als nötig war. Weiter ging es dann mit einem weiteren Typen, der anfänglich schwer einzuschätzen war:

Mario Rieger, 43, Bodyperformer und Allroundkünstler aus Baden-Württemberg
Macht uns den Marionator, eine Parodie auf den Terminator. Anfänglich belächelt, leifert er dan eine Choreographie ab, die beim Publikum und Jury anscheinend gut ankam. Ich bin ja der meinung, dass der Robot schon vor Jahrzehnten out war und sein Arschgeweih wohl etwas aus dem Ruder gelaufen ist, aber bitte, mir soll es recht sein. 3 x ja, weiter.

Fabienne “Fabsi” Rothe, 14, Realschülerin aus Dormagen
Ist anfänglich cool, nach ihrer Vorstellung aber auch super nervös. Singt dann irgendwas von Mylie Cyrus. Immerhin sieht sie besser aus, als Hannah Montana, aber gesanglich gab es wohl schon bessere Kandidatinnen in der Altersklasse. Egal, der Pöbel liebt es und es gibt trotz angebrachter Kritik 3 ja.

Mario Teusch, 42, aus Bernkastel-Kues
Muss man ihn noch erklären? Für die Unwissenden: flog bei DSDS 2008 im Casting raus, weil er zu alt war (als ob das der einzige grund gewesen wäre). Sang damals Moviestar. Dieter buzzert schon bei Marios Betreten der Bühne. Nicht gerade nett, aber er konnte sich ja schon denken, was folgt. Mario trug wie gewohnt ein oranges Hemd und diesmal sogar einen roten Sombrero, der Teil seines folgenden Auftritts war. Er sang nämlich “Fiesta Mexicana” von Rex Gildo. Ich hatte sogar den Eindruck, dass er gesanglich im Vergleich zu 2008 echt verbessert hat. Natürlich war er noch immer Welten von schönem Gesang entfernt, was das buzzern der beiden anderen Jurymitglieder auch bestätigte. Das Publikum allerdings schrie nach einer Zugabe, die es dann dank Dieters “24 mal nein” zum Glück nicht mehr gab.

Thomas Lohse, 25, keine Ahnung woher, habe ich nicht verstanden
Präsentiert eine interessante Vorgeschichte: schaffte es als Erster in Deutschland von einer Lernbehindertenschule zum Abitur, macht nun eine Ausbildung zum Fremdsprachenkorrespondenten und spielt leidenschaftlich gern Klavier. Wird vom Publikum anfänglich belächelt, wie er so dasteht in seinem “Kommunionsanzug” wie Dieter es nennt. Spielt dann die Musik aus dem Film “Die fabelhafte Welt der Amelie”, das Stück heißt “Comptine D’un Autre Été, L’après-Midi” von Yann Tiersen und hört sich im Original etwas anders an. Dennoch hat Thomas das sehr gefühlvoll präsentiert, was an seiner Mimik zu erkennen war, beim Publikum leider stellenweise zu gelächter führte, von Dieter aber entsprechend gelobt wurde. Bruce will mehr hören, Thomas spielt noch was und ist dann mit 3 ja weiter. Hier übrigens eine sehr schöne Version mit Video:

Gerhard Donie, 53, Pömplejongleur und Manuel Heister, 28, aus Bad Münstereifel
Die beiden präsentieren eine Torreronummer mit Pömpeln, die weder bei mir, dem Publikum oder der Jury gut ankommt. Nicht weiter.

Yevgeniya Stöcklin, 27 oder 28 (wusste sie wohl selbst nicht mehr so genau), aus Zürich / Schweiz
Ist totaler Dieter Bohlen Fan, kommt ursprünglich aus der Ukraine, wo angeblich alle mit Musik von Dieter Bohlen und Modern Talking aufgewachsen sind und das toll fanden – spricht nicht für die Ukrainer, oder? Na ja, zurück zu Yevgeniya, die an der Stange Polefitness präsentiert, dass sich vom Poledance unterscheiden soll. Egal, Hauptsache die schlanke Blondine im knappen Outfit macht irgendwas an der Stange – sehr zur Freude von Dieter, der dann meint, dass sie “nur Muskeln und zwei kleine Tittchen” hat. Dafür gibt es dann 4 x ein ja, da auch der kleine Dieter nun eine Stimme hat. Zum Glück zeigt er uns das penisbruchgeschundene Teil nicht auch noch.

Kathy Kelly, 49, Sängerin, vermutlich wohnhaft in Gymnich
Teil der Kelly Family, die rund 22 Millionen CDs verkauft haben. Die Kohle ist wohl futsch und Kathy hat einige Zeit keine Musik gemacht, um ihrem Sohn eine gute Mutter sein zu können. Nun ist der Bub alt genug (17) und sie versucht solo wieder an alte Erfolge anzuknüpfen. SIe nimmt ohne das Wissen ihrer restlichen Familie beim Supertalent teil und singt ein Lied, das sie als sie 16 war mit ihrem Vater komponiert hat: “Who’ll Come With Me“. Wurde schon von der Kelly Family gesungen und Dieter hält es für einen künftigen Evergreen. Insgesamt wird ihre Leistung aber angezweifelt, der Vergleich mit den Familie steht im Raum. Sylvie ist dagegen, die beiden Herren der Jury sind dafür und Kathy ist weiter.

Dancefloor Destruction Crew, kurz DDC, bestehend aus 5 Jungs (Daniel, Alex, Jannis, Marcel und Gregorij) aus Schweinfurt
Die Jungs zeigen eine Breakdanceshow mit überraschend guten Elementen und trotz kleiner Patzer kommt es beim Publikum und der Jury gut an. Weiter.

Andrea Paulus, 19, Berufsschülerin aus Laatzen
Präsentiert sich im Enspieler und auf der Bühne als so genannte “Gothic Lolita”, sa für mich aber eher nach einer Mischung aus Adams Family und Marilyn Manson aus. Singt in japanisches Lied, obwohl sie kein japanisch kann. Hört sich fast so lustig an, wie wenn unsere Sechsjährige englisch singt, obwohl sie es nicht kann. Andrea blamiert sich ordentlich, alle buzzern und die leicht Durchgeknallte ist nicht weiter.

Chris Lynam, nach eigener lustiger Aussage 98, aus Simbabwe
Ist zwar ein komischer und verrückter Typ, leider wurde dem Ganzen insofern vorgegriffen, als das der beste Teil seiner Show (nach dem Nackichmachen einen Feuerwerkskörper in den Hintern stecken und anzünden) ja bereits zehntausend mal in der Vorschau zu sehen war. Das nahm dem nackten irgendwie das Skandalöse. Sein Supertalent wird angezweifelt und er ist nicht weiter. Eigentlich schade, der hatte ‘nen schrägen Humor.

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