Katharina Demirkan, Linai Tardivo, Dominik Kinast und Ricardo Bielecki sind rausgeflogen, Nils Jörissen ist freiwillig gegangen.
Wer nur danach gesucht hat, hat somit seine Antwort erhalten und brauch nicht weiter lesen. Für alle Anderen folgt hier nun eine kurze Zusammenfassung der gestrigen Ausgabe von DSDS, mit der uns RTL diesmal sogar ganze 2,5 Stunden folterte. Doch da die letzten Beiträge zu diesem Thema in der Gunst der Leserschaft wohl kaum noch Anklang fanden, wie man anhand mangelnder Kommentare ja leicht feststellen kann, wird dieser Beitrag hier ein wenig anders aufgebaut sein. Bleibt dieser auch unkommentiert, kündige ich hiermit schon mal vorsorglich meinen Rücktritt an, da das gerade ja in Mode ist bei Diktatoren und Showmastern. Warum also nicht auch bei Bloggern?
Die Jury
Das dreiköpfige Team bestehend aus Fernanda Brando, Patrik Nuo und Dieter Bohlen saß wie üblich an einem Jurorentisch, den fleißige Bühnenbauer mal schnell in den Sand getackert hatten. Diesmal aber immerhin so, dass die Kandidaten nicht mit den Turnschuhen im Wasser stehen mussten. Dafür schwammen im Hintergrund immer Boote und hässliche Menschen vorbei. Erstaunlich war diesmal, wie viel Dieters Mitjuroren diesmal reden durften und wie “fundiert” die Kritiken waren. Ich vermute einfach mal, dass Dieter während des Auftritts seine Meinung auf kleine Zettelchen schreibt und diese dann rüber schiebt. Fernanda las auf jeden Fall angestrengt ab.
Die Malediven
Erste Feststellung: da regnet es ja ständig. Unerhört, wo doch der Dieter erzählt hat, das sei der schönste Platz der Erde. Da muss er London noch viel geiler finden, da soll es auch ständig regnen.
Zweite Feststellung: Warum auch immer hat RTL es nicht geschafft, die Insel vom Touristenspam abzuschirmen, so dass andere Urlauber einfach mal so durchs Bild schwimmen. Das mit der Abschirmung klappt beim Dschungelcamp definitiv besser, aber Stacheldrahtzäune und patrouillierende Typen in Militärklamotten mit Kampfhunden würden vermutlich das Flair der Inselromantik zerstören.
Die Kandidaten
35 kamen auf die Insel, 2 flogen letzten Mittwoch, macht nach Adam Riese noch 33 für die gestrige Sendung. Aber Nils Jörissen hörte auf, da er nach eigener Aussage keine Kraft mehr habe. Er ließ damit auch seine Gruppe hängen, die nun ohne ihn performen musste und entsprechend schlecht ablieferte. Somit waren es nur noch 32 Kandidaten. Diese trällerten dann knapp bekleidet in strahlendem Sonnenschein gruppenweise ihre Liedchen, mal mehr mal weniger gekonnt.
Norman wurde als DSDS-Schlageronkel tituliert, Bohlen weigerte sich standhaft Ardians Namen richtig auszusprechen, sagte trotz Belehrung immer Adrian. Katharina erinnerte mich immer irgendwie an Mirja Bös – vielleicht sollte sie es echt mit Comedy versuchen.
Nachts durften die Kandidaten dann als Duette glänzen, während die anderen Kandidaten diesmal zuschauen durften. Es wurde verkackt, selbst interpretiert und diskutiert. Awa und Marvin waren die Tagesbesten, Katharina, Linai, Dominik und Ricardo flogen, wie weiter oben bereits erwähnt. Macht noch 28 Kandidaten, die am Mittwoch in einem letzten Einzelsingen ihre Talentfreiheit Gesangskünste präsentieren dürfen, um einen der 15 Plätze für die 1. Liveshow zu ergattern.
Sprichworte mal anders
Keine RTL-Erfindung wie das Songquiz, sondern eine neue laester:TV-”Kategorie”:
Für manche Teilnehmer ist das Supertalent sicherlich die letzte Chance, denn das Abschlusszeugnis der Baumschule ist in der freien Wirtschaft vermutlich eher ein Ausschlusskriterium. Und ein “mangelhaft” in Deutsch sicherlich noch mehr. Besonders Sprichworte werden häufig verunglimpft, was die Kandidaten aber nicht von der Verwendung abhält. Meine gestrigen Favoriten:
“Auf die Tube hauen.” Sicherlich auch einen Möglichkeit für den schnellen Erfolg, aber drückt man nicht eigentlich?
“Zeigen wo die Harke ist.” Auch das war in der Baumschule sicherlich in Ordnung, das Sprichwort verlangt aber ein “was”.
Zumindest mich hat das amüsiert, wenn auch der Rest der Sendung wie üblich die Wirkung von 2 bis 3 Schlaftabletten ersetzte.
Die Vorschau auf den nächsten Mittwoch zeigte das übliche Szenario: erst singende Menschen am Strand, dann meckernde Juroren am Strand, gefolgt von weinenden Menschen am Strand. Aber ich bin mittlerweile abgehärtet, werde mir auch das antun, um dann berichten zu können, wer es tatsächlich in die 1. Liveshow geschafft hat. Denn hier wird SERVICE noch groß geschrieben – und zwar alle Buchstaben!
Das so genannte Kleingedruckte (leserfreundlich in normaler Schriftgröße):
Da ich mich ja in diesem Text über die mangelnden Deutschkenntnisse einiger Kandidaten ausgelassen habe, werden sich sicherlich einige Korinthenkacker auf jeden noch so kleinen Rechtschreibfehler in des Beitrags stürzen, um ihn mir in den Kommentaren in epischer Breite unter die Nase zu reiben. Darauf freue ich mich bereits jetzt schon. Aber gut aufpassen, dass in den Kommentaren alles richtig geschrieben ist, sonst wird das schnell zu einem Bumerang.
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