Heute war es dann soweit: die 1. Mottoshow von DSDS 2011, bei der die 10 Kandidaten dem Motto der Show nach einen “Megahit” performen durften. Es gab die üblichen Einspieler zu jedem Kandidaten, dann den Auftritt desjenigen gefolgt von einem Statement der Jury. In die Länge gezogen Aufgelockert wurde die Sendung durch “lustige” Szenen aus den Castings und Bikinifotos der Mädels. Die 10 Verbliebenen sangen folgende Liedchen, nachdem sie zusammen als Gruppe “Club Can’t Handle Me” von Flo Rida feat. David Guetta zum besten gaben:
Marvin Cybulski sang “We’ve Got Tonight” von Kenny Rogers und Sheena Easton.
Dann folgte nach einiger Wartezeit mitten in der Nacht das Geseier von Marco Schreyl inkl. dem 60-Sekunden-Countdown, bei dem das Studiopublikum wie ein Haufen hirntoter Lemminge total abgeht. Und das Ergebnis? Wer ist raus?
Am heutigen Mittwoch sahen wir den letzten Teil des DSDS Recalls auf den Malediven. Alle verbliebenen 28 Kandidaten durften noch einmal beim Einzelsingen ihr Können unter Beweis stellen und wurden mal mehr, mal weniger lang gezeigt. Häufig fuhr im Hintergrund wie auf Kommando ein Boot durchs Bild und Dieter Bohlen schien Schleichwerbung für Camp David Klamotten zu machen. Auf die einzelnen Auftritte will ich jetzt gar nicht eingehen und auch wer raus geflogen ist, werde ich jetzt nicht breittreten. Hier einfach mal die Info, welche 15 Kandidaten es in die Liveshows geschafft haben:
Marvin – Steven Cybulski, 29, Maler und Lackierer aus Hannover
Pietro Lombardi, 18, Swarowskisteinleger aus Karlsruhe
Norman Langen, 25
Sarah Engels, 18, Azubi Fremdsprachenkorrespondentin aus Hürth
Nina Richel, 17, Schülerin aus Nettersheim
Nicole Kandziora, 17, Schülerin aus Lauf in der Nähe von Nürnberg
Christopher Schwab, 18, Gymnasiast
Anna-Carina Woitschack, 18, Puppenspielerin
Ardian Bujupi, 19, Abiturient aus Heidelberg
Zazou Mall, 25
Marco Angelini aus Österreich, abgeschlossenes Medizinstudium
Sebastian Wurth, 16, Gymnasiast aus Wipperfürth
Mike Müller, 24, der singende Straßenkehrer aus Köln Bilderstöckchen
Awa Corrah, 17, Hauptschülerin aus Bremen
Felix Hahnsch, 18, Abiturient aus Lengede
Das sind sie – die Top 15, über deren Weiterkommen jetzt der Zuschauer entscheidet. Am Samstag geht es los. Und ich werde es nicht sehen. Denn ausnahmsweise unternehmen wir mal was im so genannten “real life”. Also: selber gucken!
Katharina Demirkan, Linai Tardivo, Dominik Kinast und Ricardo Bielecki sind rausgeflogen, Nils Jörissen ist freiwillig gegangen.
Wer nur danach gesucht hat, hat somit seine Antwort erhalten und brauch nicht weiter lesen. Für alle Anderen folgt hier nun eine kurze Zusammenfassung der gestrigen Ausgabe von DSDS, mit der uns RTL diesmal sogar ganze 2,5 Stunden folterte. Doch da die letzten Beiträge zu diesem Thema in der Gunst der Leserschaft wohl kaum noch Anklang fanden, wie man anhand mangelnder Kommentare ja leicht feststellen kann, wird dieser Beitrag hier ein wenig anders aufgebaut sein. Bleibt dieser auch unkommentiert, kündige ich hiermit schon mal vorsorglich meinen Rücktritt an, da das gerade ja in Mode ist bei Diktatoren und Showmastern. Warum also nicht auch bei Bloggern?
Die Jury
Das dreiköpfige Team bestehend aus Fernanda Brando, Patrik Nuo und Dieter Bohlen saß wie üblich an einem Jurorentisch, den fleißige Bühnenbauer mal schnell in den Sand getackert hatten. Diesmal aber immerhin so, dass die Kandidaten nicht mit den Turnschuhen im Wasser stehen mussten. Dafür schwammen im Hintergrund immer Boote und hässliche Menschen vorbei. Erstaunlich war diesmal, wie viel Dieters Mitjuroren diesmal reden durften und wie “fundiert” die Kritiken waren. Ich vermute einfach mal, dass Dieter während des Auftritts seine Meinung auf kleine Zettelchen schreibt und diese dann rüber schiebt. Fernanda las auf jeden Fall angestrengt ab.
Die Malediven
Erste Feststellung: da regnet es ja ständig. Unerhört, wo doch der Dieter erzählt hat, das sei der schönste Platz der Erde. Da muss er London noch viel geiler finden, da soll es auch ständig regnen.
Zweite Feststellung: Warum auch immer hat RTL es nicht geschafft, die Insel vom Touristenspam abzuschirmen, so dass andere Urlauber einfach mal so durchs Bild schwimmen. Das mit der Abschirmung klappt beim Dschungelcamp definitiv besser, aber Stacheldrahtzäune und patrouillierende Typen in Militärklamotten mit Kampfhunden würden vermutlich das Flair der Inselromantik zerstören.
Die Kandidaten
35 kamen auf die Insel, 2 flogen letzten Mittwoch, macht nach Adam Riese noch 33 für die gestrige Sendung. Aber Nils Jörissen hörte auf, da er nach eigener Aussage keine Kraft mehr habe. Er ließ damit auch seine Gruppe hängen, die nun ohne ihn performen musste und entsprechend schlecht ablieferte. Somit waren es nur noch 32 Kandidaten. Diese trällerten dann knapp bekleidet in strahlendem Sonnenschein gruppenweise ihre Liedchen, mal mehr mal weniger gekonnt.
Norman wurde als DSDS-Schlageronkel tituliert, Bohlen weigerte sich standhaft Ardians Namen richtig auszusprechen, sagte trotz Belehrung immer Adrian. Katharina erinnerte mich immer irgendwie an Mirja Bös – vielleicht sollte sie es echt mit Comedy versuchen.
Nachts durften die Kandidaten dann als Duette glänzen, während die anderen Kandidaten diesmal zuschauen durften. Es wurde verkackt, selbst interpretiert und diskutiert. Awa und Marvin waren die Tagesbesten, Katharina, Linai, Dominik und Ricardo flogen, wie weiter oben bereits erwähnt. Macht noch 28 Kandidaten, die am Mittwoch in einem letzten Einzelsingen ihre Talentfreiheit Gesangskünste präsentieren dürfen, um einen der 15 Plätze für die 1. Liveshow zu ergattern.
Sprichworte mal anders
Keine RTL-Erfindung wie das Songquiz, sondern eine neue laester:TV-”Kategorie”:
Für manche Teilnehmer ist das Supertalent sicherlich die letzte Chance, denn das Abschlusszeugnis der Baumschule ist in der freien Wirtschaft vermutlich eher ein Ausschlusskriterium. Und ein “mangelhaft” in Deutsch sicherlich noch mehr. Besonders Sprichworte werden häufig verunglimpft, was die Kandidaten aber nicht von der Verwendung abhält. Meine gestrigen Favoriten:
“Auf die Tube hauen.” Sicherlich auch einen Möglichkeit für den schnellen Erfolg, aber drückt man nicht eigentlich?
“Zeigen wo die Harke ist.” Auch das war in der Baumschule sicherlich in Ordnung, das Sprichwort verlangt aber ein “was”.
Zumindest mich hat das amüsiert, wenn auch der Rest der Sendung wie üblich die Wirkung von 2 bis 3 Schlaftabletten ersetzte.
Die Vorschau auf den nächsten Mittwoch zeigte das übliche Szenario: erst singende Menschen am Strand, dann meckernde Juroren am Strand, gefolgt von weinenden Menschen am Strand. Aber ich bin mittlerweile abgehärtet, werde mir auch das antun, um dann berichten zu können, wer es tatsächlich in die 1. Liveshow geschafft hat. Denn hier wird SERVICE noch groß geschrieben – und zwar alle Buchstaben!
Das so genannte Kleingedruckte (leserfreundlich in normaler Schriftgröße):
Da ich mich ja in diesem Text über die mangelnden Deutschkenntnisse einiger Kandidaten ausgelassen habe, werden sich sicherlich einige Korinthenkacker auf jeden noch so kleinen Rechtschreibfehler in des Beitrags stürzen, um ihn mir in den Kommentaren in epischer Breite unter die Nase zu reiben. Darauf freue ich mich bereits jetzt schon. Aber gut aufpassen, dass in den Kommentaren alles richtig geschrieben ist, sonst wird das schnell zu einem Bumerang.
In der heutigen Ausgabe von DSDS ging es auf den Malediven weiter. Aber erst einmal wurde wieder möglichst ausschweifend die Jury präsentiert, die – oh Wunder – noch immer aus Schönling Patrick Nuo, dem schmückenden Beiwerk Fernanda Brandao und dem Poptitan himself Dieter Bohlen bestand. Nach den Girls, die letztes Mal schon gesungen hatten, durfte man dann heute die weiteren Gruppen bestaunen. Warum man dafür allerdings auf die Malediven fliegen muss, entzieht sich meiner Kenntnis. Ich dachte ja immer, es wäre ein Gesangswettbewerb. Und singen kann man auch in ‘ner ausgedienten Lagerhalle in Köln-Kalk. Gut, da wäre die leichte Bekleidung natürlich nicht so angebracht und der Dieter hätte nichts zu glotzen.
Sarah, Anna-Carina und Nicole sangen knapp bekleidet “Run To You” von Whitney Houston, wobei Nicole den ersten Anlauf versaute, Sarah ganz in Ordnung war und Anna-Carina am meisten Gefühl zeigte und Dieter so überzeugte.
Christopher, Shahin und Marvin sangen “Mad World” und während Marvins Gesang wie üblich super war, verriet seine Ausstrahlung mangelndes Selbstbewusstsein, was Dieter dann auch gleich bemängelte.
Pietro, Daniel und Felix sollten “Mandy” von Barry Manilow singen, der Text trieb Pietro wie üblich an den Rand der Verzweiflung. Also las er teilweise ab, was an dem Tag aber recht viele machten. Der Auftritt war sonst OK.
Marco, Ardian und Philip sangen “Over The Rainbow“, wandelten den Text leicht ab und die Jury fand auch diesen Auftritt in Ordnung.
Nina, Katharina und Awa trugen von Rosenstolz “Ich bin ich (Wir sind wir)” vor, wobei Katharina im Vorfeld bekundete, mit dem Text Probleme zu haben. Der Auftritt wirkte auf mich etwas wirr, die Jury war begeistert.
Ricardo, Selam und Sebastian performten “Billionaire” und ausgerechnet der eigentlich eher unscheinbare Sebastian überzeugte mit seiner Stimme. Ricardo kämpfte mit Herpes und wurde als kleiner Ricky Martin betitelt, während Selam einfach nur OK war. Immerhin lasen die 3 wenigsten mal nicht von Zetteln ab.
Vidina und Nils hielten sich selbst für so was wie beste Kumpels. Die Beiden sollten ebenfalls “Over The Rainbow” performen, diesmal halt als Duett. Und was soll man sagen: Dieter brach den Auftritt mit Recht ab, Vidinas Gesang war gruselig. Und auch Nils konnte nicht wirklich überzeugen.
Jo (?), Nicole und Fatima versuchten sich an “Let’s Get Loud” von JLo – leider ohne Erfolg. Auch hier war Dieter mehr als enttäuscht.
In einer Art Schnelldruchlauf folgten weitere schlechte Auftritte der restlichen Kandidaten, die am Ende des Tages in einer ersten Entscheidung gipfelten. Dieters Aussage dazu: “Ich habe euch gesagt: Reißt euch den Arsch auf, sonst mach ich das!” Dann verkündete er, dass es für 2 Teilnehmer nicht gereicht hat und reduzierte somit von 35 auf 33:
Vidina Popov und Fatima Aarrad sind raus und durften ihre Koffer packen.
Auch heute lässt sich wieder sagen, dass es eher langweilig war. Die Auftritte waren halt meist ganz OK, aber mehr leider nicht. Die Auflockerungen zwischen den Gesangseinlagen waren eher merkwürdig, da verarschten einige Mädels andere Teilnehmer, dann fiel mal der Strom aus, Pietro kam nicht in sein Zimmer und die Hälfte der Zeit zeigte man halbnackte Menschen im Inselparadies.
Die Vorschau ging im gleichen Stil weiter, so dass ich da keinerlei Steigerung der Leistung erwarte.
Bitte nicht wundern, warum die Berichterstattung nicht wie gewohnt direkt nach der Sendung erfolgt: das Format ist so ermüdend, dass Menschen in meinem Alter es einfach nicht mehr auf die Kette kriegen, das soeben Gesehene entsprechend zu verarbeiten und online zu stellen. Direkt nach der Sendung zerbrachen die Streichhölzer, die meine Augenlider offen hielten und ich schlief ein. Und somit erfolgt erst jetzt der Beitrag zur Fortsetzung des Recalls bei DSDS 2011.
Los ging es mit der Gruppe, deren Scheitern wir am Ende der letzten Ausgabe bewundern durften. Cem, Bekir, Ardian und Pietro bekamen noch eine Chance und witzigerweise kam ausgerechnet Pietro, der so viel gejammert hatte weiter. Und Ardian auch.
Dann folgte eine Gruppe von Mädels, die sich zu dritt (Nicole, Nina, Nicole) schon voll eingegroovt hatten, dann aber mit einer vierten Sängerin (Sibel) konfrontiert wurden. Die kam dann als einzige nicht weiter.
Es folgten 3 Jungs (CHristian, Michael und Marvin) die “Lady in red” von Chris de Burgh zum besten gaben. Nur Marvin kam weiter.
4 junge Damen durften sich dann an einem deutschen Titel versuchen und es gab den üblichen Zickenkram. Katharina, Denise, Asana und Sabina waren nicht für einander bestimmt und natürlich kamen die “Außenseiter” weiter = Denise Lorenz und Katharina Demirkan.
Die nächste Girlgroup ging erst einmal shoppen, um beim Auftritt mit passenden Outfits zu punkten. Leider fand Dieter es grottig, so brachte das schon mal nichts. Die Performance überzeugte aber und somit kamen Fatima, Linai, Zazou und Vidina weiter.
Ein Duett bestehend aus Tobias und Puppenspielerin Anna-Carina, die an dem Tag 18 wurde, sang sich ebenfalls eine Runde weiter, auch wenn ich persönlich ihren Part als sehr schwach empfand.
Shahin und Selam waren guter Dinge, bis ihnen der Dritte im Bunde zugeteilt wurde: Nico Raecke. Der war auch wenig kooperativ, faselte die ganze Zeit was von wegbomben und zischte abends erst mal ein paar Bierchen, denn “Deutschlands bester Sänger” braucht ja nicht üben. Sein Auftritt war dafür mehr als peinlich und es war nicht nachvollziehbar, warum man ihn neben den beiden Anderen weiter ließ. Mit dem Gesang hatte das wohl weniger zu tun, eher ging es um Quote. Leider hat man die Rechnung ohne Nico gemacht, der nach dem Recall wegen Raubes ins Gefängnis kam und somit nicht mit auf die Malediven flog.
Die letzte Gruppe, die gezeigt wurde bestand aus Trimo, der einem echt Leid tun konnte, denn er bekam Kürshad und Menderes an seine Seite. Letzterer bekam den Song nicht auf die Reihe, man übte in der Tiefgarage, in der schon Mehrzad und Menowin übten, der Auftritt war aber mehr als peinlich. Nicht synchron, nicht gar nichts. Alle 3 kamen nicht weiter, was Dieter aber seinen Masterplan versaute, denn nun darf Menderes zum nächste Casting wiederkommen, er hat es ja nicht in die Top 15 geschafft.
Dann wurden noch ein paar Teilnehmer gezeigt, die weiter sind. Insgesamt sollten 36 Kandidaten auf die Malediven fliegen, die Dieter Bohlen für den schönsten Platz auf der ganzen Welt hält. Am Flughafen gab es dann aber schon ein Problem, denn Fatimas Pass war ungültig. Aber wir wären ja nicht bei RTL, wenn es da nicht eine Sondergenehmigung geben würde. Und nach 16 Stunden befand man sich im Inselparadies, genauer gesagt auf Sun Island. Leider war der Schreyl auch da, was mich persönlich zum sofortigen Abflug bewogen hätte.
Dann sahen wir eine erste Gruppe bestehend aus 4 knapp bekleideten Mädels, die eine erste Performance am Strand zeigten und dabei nicht mit ihren Reizen geizten. Onkel Dieters Fleischbeschau geht dann am Mittwoch in die nächste Runde und nur 15 kommen in die Liveshows, 20 dürfen nach Hause fliegen, Nico, war ja gar nicht erst mitgeflogen.
Leider war das ganze Format eher ermüdend, wie eingangs erwähnt, so dass hier jegliche Spitzen und Lästereien fehlen. Es ist einfach extrem langweilig, kaum einer hebt sich besonders von den anderen Kandidaten ab, alle verbleibenden können ja irgendwie singen, sonst wären sie ja nicht da. So richtige Quotenbringer (Aufreger) fehlen dank Nicos Haftantritt auch. Der Rest ist jetzt nur noch eine reine Sympathiesache. Aber die Bild wird sicherlich noch das ein oder andere große Geheimnis ausgraben.
Fickfrosch Freddy habe ich vermisst, aber vermutlich durfte der auf den Malediven nicht einreisen. Ist auch gut so.
Oh mein Gott, war die Sendung gestern flott. Zumindest in der Anfangszeit der Castingreste. 8. Casting ist also etwas hochtrabend, denn eigentlich wurden auf die Schnelle ein paar Leute gezeigt und RTL kam kaum noch mit dem Einblenden der Namen hinterher (und ich kaum noch beim Mitschreiben selbiger). Mitbekommen habe ich Patrick Radom und seine interessante Information, dass wenn er Politiker wäre, es einen “Tag der Frauenbrüste” geben würde. Er versuchte sich an “Unbelievable” von Mark Medlock, was Dieter Bohlen als “aktive Sterbehilfe” bezeichnete. Dann gab es noch Christopher Schwab, den 18-jährigen Gymnasiasten, sowie die 17-jährige Janine Schmoll, die jeweils beide mit Gitarre aufschlugen, sangen und weiter kamen.
Marcel Rudolf, 17, schleppte sein Keyboard an und wir durften uns eine gefühlte Ewigkeit das Gelabere um seinen toten Hund Struppi (Jack-Russel) anhören sowie das eigens zu dessen Tod komponierte Lied. Natürlich konnte er nicht singen, auch wenn Marcel selbst anderer Meinung war, und kam dementsprechend nicht weiter. Hat aber schon “angedroht” wiederzukommen. Der nächste Menderes?
Vidina Popov, ein 18-jähriges Mädel aus Wien / Österreich, sorgte für eine Diskussion bzw. Bewertung ihres Arsches. Umstrittener war ihr Gesang, dennoch war sie weiter. Ebenso wie Nils Jörissen, der sich selbst am Flügel begleitete. Ob er den auch selbst rein geschleppt hatte? Maik Dehn, 22, kam ebenfalls weiter.
Dann ging es zum Recall und das Tempo der Sendung wurde gedrosselt. Von 35.000 Castingteilnehmern hatten 135 den begehrten, gelben Recall-Zettel erhalten. Wer nun aber glaubt, dass jeder von denen noch einmal singen durfte, der täuscht sich. Denn es wurde direkt ohne weitere Vorträge noch mal auf 60 Kandidaten reduziert, die nun sofort in Gruppen und Duetten um die 15 Plätze in der 1. Liveshow kämpfen dürfen. Neben dem Gesang wird in dieser Staffel angeblich auch ein besonderes Augenmerk auf die Performance und das Styling gelegt. Da hätte man also locker noch mal 30 aussieben können.
Die 1. Gruppe bildeten Awa Corrah, Patrick Davoudi und Stamatia Tsompanidou, die “Hot N Cold” von Katy Perry performen sollten. Stamatia hat es dann versaut, kam nicht weiter, ebenso wie Patrick. Nur Awa kam eine Runde weiter.
Die 2. Gruppe bildeten Marco Angelini, Felix Hahnsch und Nils Jörissen. Die “Boygroup” durfte sich an “Shame” von Robbie Williams und Gary Barlow versuchen und meisterte das auch recht souverän, auch wenn es bei Felix etwa Kritik gab.
Die 3. Gruppe bestand aus Ardian Bujupi, Cem Özdemir, Bekir Lika und Pietro Lombardi. Gerade Letzterer zweifelte an seinem Können in Bezug auf das zu performende Lied “Marchin On” von OneRepublic und hatte Angst, die anderen Gruppenmitglieder mit runter zu ziehen. Er raufte sich zusammen, man übte, man kam lachend auf die Bühne und verkackte, was Dieter nur ein “Flitzpiepen” entlockte.
Wie es mit der Gruppe weitergeht, sehen wir am Samstag. Ardian ist aber definitiv weiter, denn den hat man schon in der Vorschau auf den Malediven gesehen. Das mit der Spannung sollte RTL noch einmal üben.
Duisburg? DUISBURG? Achja, die Stadt mit dem beliebtesten Bürgermeister von NRW, die Stadt im Ruhrgebiet die ein eigenes schönes YouTube Vorstellungsvideo hat:
Das 3. Casting für Popstars – Girls forever war also in Duisburg und selbst Detlef D! Soost weiß: Duisburg ist Ruhrpott! Respekt, hatta in Erdkunde uffjepasst wa? Hier, die letzte Popstars Gewinnern, von Some & Any (ja so hieß die Blonde mit dem Jungen …) hat frei übersetzt gesagt: Popstars ist doof – X-Faktor ist besser! Das liegt aber wohl nur daran, dass das Blondchen Vanessa Meininger nun wieder die Schulbank drücken muss.
Charlotte Engelhardt moderierte wieder auf ihre bekannt nervige Art und Weise… und nach der Vorstellung der Jury kam die 16 jährige Esra aus Moers die als Hobbies singen, singen und singen hat! Nicht schlecht, wenn die nun noch singen könnte, wäre das doch was! Sie sang von Alicia Keys “No One”, glänzte im Scheinwerferlicht wie eine Speckschwarte, verlor dabei fast die Hose aber der Jury hat es scheinbar gefallen, bzw. “irgendwatt hatt se”.
Jenny (26 Jahre alt, Zahnarzthelferin) haute richtig auf die Pauke, besser gesagt auf eine Holzkiste – das Instrument heißt Cajon. Sie singt schon in einer Band, hat ein 7 Monate altes Baby – da frage ich mich doch immer – WARUM bleibt die nicht bei ihrem Kind? Warum will die bei Popstars mitmachen? Die Frage klären wir später, denn auch Jenny kam in den Recall (die olle Stuhlklopperin)! Eigentlich hätte bei der 2. Kandidatin ein kleine Schicksalstory kommen müssen, von ihr erfahren wir das sie scheinbar auf Schützenfesten Satelitte von Lena Meyer-Landrut singen darf / muss.
So, Schicksal hatten wir – lol, nun kommt “anders”, das meine ich übrigens nicht abwertend:
Jasmin, 21 Jahre jung aus Aachen ist lesbisch und die Freundin Steffi muss immer weinen wenn Jasmin singt. Jasmin nennt sich selber Jassi und hat scheinbar ein Fable für Piercings und D! fand : “Du bist ein super Typ!” D! fragte natürlich “direkt” wie er ist ob Jasmin noch weitere Optionen im Leben hat, die Antwort: Nein! Traurig, wenn die letzte Option Popstars ist … …dann kommt man in den Recall!
Nach dem Drehbuch müsste nach 3 x Recall ein Flop / Totalausfall kommen, also schaute ich bei der nächsten “Künstlerin” genau hin…
…und ich wurde nicht enttäuscht! Erst vergeigte eine Rihanna, dann sorgte Xenia für Tränen bei der Jury gesorgt und dann sang Olga noch Shikira … Martha musste lachen, ich hab mich fast bepisst vor lachen. Das war kein Englisch, das war kein gar nichts – D! nennt sich selber eine “Scheiss Jury!” und es tat ihm angeblich leid, der alte Heuchler! Olga hat es nicht verstanden!
Also 3 x Top, 3 mal Flop!
Laura saß mit Cassandra im Lila Opel Astra G , dem sogenannten “Tussimobil” , Cassandra quiekte sich in die Herzen der Jury: D! verglich sie mit einer Motorsäge, mich erinnerte Cassandra eher an den Bohrer beim Zahnarzt. Laura macht sich zum “Affen”, denn sie tanzte nicht nur vor der Jury, sondern auch auf dem Jury-Pult !
Jessica, 17 aus Ahlen hatte eine Stimme als hätte sie schon 50 Liter Whiskey hinter sich , es flossen bei ihr die Tränen und sie fragte sich selber “Wieso weine ich eigentlich?” Event. weil sie Hunger hatte… ihr größter Wunsch war eine Döner-Tasche – und sie ist ganz nebenbei auch im Recall!
Pascaline war scheinbar zu intelligent für Popstars! Als sie durchblicken ließ, dass sie Abitur hat und Medizin studieren könne … zack, da war die Stimme, die Power, die Ausstrahlung egal: alá : “Geh studieren, wirst mit Popstars eh nicht berühmt ….” wahrscheinlich dürfen sich demnächst wirklich nur noch Arbeitslose, Hartz 4 – Empfänger und Mädels mit Hauptschulabschluss bewerben, alle anderen würden wahrscheinlich verstehen was im Vertrag steht und Forderungen stellen – aber das ist natürlich nur meine Meinung – Marta sprang für Pascaline ein, Pascaline fing an zu betteln, Thomas wurde weich … und D! vergab ein Ja , obwohl er nicht dahinter stand und so kam die viel zu intelligente Pascaline in den Recall!
Es folgten wieder ein paar Flops, wir hörten z.B. : “Wo willste hin” – der Brüller schlecht hin, Xavier Naidoo auf Ruhrpott : “Wo willste hin, macht keinen Sinn, woll?”
Katrin sang etwas von Queen und kam weiter, die 21 jährige Milka aus Dortmund hatte nicht nur ihre Mädels dabei, sondern hatte auch eine verdammt dicke Fresse / große Klappe! Harte Schale, weicher Kern – das ist Milka (Selbsteinschätzung)! “Popstars hat auf eine Person wie mich gewartet!” – RESPEKT! Milka kam, sang Sweetheart von Mariah Carey und konnte NIX! Ich mag ja diese “harten” Frauen nicht … sie bettelte, sie flehte und kam in den Recall! “D! Ich muss dir noch unbedingt was sagen: Ich steh auf deine Glatze, die ist so sexy!”
21 Girls sind insgesamt in den Recall gekommen … und mussten ähh durften noch einen Tag in Duisburg verbringen.
Milka war auch wieder die 1. im Recall, die Stimme und die Art erinnerte mich irgendwie an Gina-Lisa – halt nur in dunkel! Sie sang ein Lied von Lady Gaga (ja das passt ja) und versaute es (natürlich) … Hochmut kommt vor den Fall .
Sie motivierte sich selber: “Ich will gar ned aufgeregt sein! Ich kann das! Ja ihr da draußen guckt mich bloß an!”
…und obwohl D! auch NUR über die Milka lachen könnte wurde die tatsächlich durchgewunken – spätestens da habe ich den Glauben an die Jury vollkommen verloren und ich habe den Fernseher ausgeschaltet, naja eigentlich habe ich ihn von der Wand gebrüllt
Detlef D! Soost sucht mal wieder Popstars – diesmal wieder nur Mädchen. Neben ihm, der mich heute an einen aus dem Urlaub zurückgekehrten Meister Proper erinnerte, findet man in der Jury noch Thomas Stein, der schon beim Konkurrenzsender neben Herrn Bohlen versuchte zu bestehen, sich dann auf Olli Geissens Couch zurückzog, um es nun noch einmal mit dem Jurorenjob zu versuchen. Von den beiden Herren in die Mitte genommen wird Marta Jandová. Ja, genau so hab ich auch geguckt, da mir der Name auch nix sagte. Ist wohl die Sängerin von Die Happy, was mir erst einmal genau so wenig sagt. Aber gut, wen interessierts wirklich? Kommen wir also zum eigentlichen Casting. Das heute gezeigte fand in Offenbach statt.
Im Vergleich zu DSDS wird hier nicht so viel blamiert und beleidigt, was die Show doch relativ langweilig wirken lässt. Die zwischendurch hinter den Kulissen rumhüpfende Charlotte Engelhardt fand ich früher mal gut, kann ich aufgrund ihrer leicht arroganten Art leider nicht mehr sehen, ohne das mir böse Worte in den Sinn kommen. Ein Kritik hätte ich dann auch noch: Man kann die Einblendungen von namen und Übersetzungen kaum lesen, wenn man den Hintergrund im Balken im oberen Teil so hell macht. Weiße Schrift auf fast weißem Grund erinnert irgendwie an einen alten Gag von Otto, den die Jugend aber eh nicht mehr kennt. Ich schweife ab.
Mal was zu den Kandidaten, wobei ich mich auf die wesentlichen beschränken möchte. 23 Mädels kommen in den Recall, nur 5 kommen weiter zum nationalen Vergleich, den wir dann nach den anderen Castings sehen werden. Hier die 5 Mädchen, die es heute geschafft haben:
Dilara, 16, aus keineAhnungwoherdiekommt: Irgendwie durchgeknallt, schneidet ständig Grimassen. Der Vater hat einen Dönerbude, was ja nicht weiter tragisch ist. Sie kommt tatsächlich in den Recall und dann tatsächlich weiter. Verleiht ihrer Freude ähnlich viel Ausdruck wie Joey Kelly, wenn er die Wok-WM oder einen anderen Stefan-Raab-Event gewonnen hat.
Rosalie, 16, aus Aachen (meine Heimatstadt):
Ich freue mich, als man im Einspieler Teile von Aachen sieht, auch wenn es nicht die beste Gegend ist. Ach so, es geht ja um Rosalie. Also, die hat zwar ‘ne traurige Geschichte parat (muss man heutzutage bei Castings als Voraussetzung mitbringen), kann aber auch singen und ist somit weiter.
Meike, werweißwiealt, aus werweißwoher:
Mag Ratten, sieht ein wenig aussätzig aus. Wie so oft täuscht der Eindruck und sie liefert einen Whitney Houston – Titel ab, den selbige heutzutage nicht mehr besser singen könnte. Natürlich weiter.
Claudia, 26, aus Stuttgart:
Hübsche Blondine, der von der Jury sofort “Starappeal” attestiert wird. Sie wirkt sehr höflich, drückt sich gewählt aus. Jens würde sagen, sie hätte einen Stock im Arsch. Die eigentlich als Ossi zu beschimpfende kommt weiter.
Das waren 4 der 5 Plätze, die vergeben wurden. Um den letzten Platz stritten sich Wackelkandidatinnen Svenja und Betty. Beide bekamen für den Battle Marit Larsen als Patin an die Seite und mussten deren aktuellen Song “Don’t Save Me” zum Besten geben. Betty aus Hamburg kam weiter.
Auf jeden Fall noch erwähnenswert, wenn auch nicht weiter: Yasemin Schakmak, 21, aus Stuttgart, die mit ihrem GroßvaterVater dezent (33 Jahre) älteren Gönner / Mäzen / Lebenspartner erschien. Die mich erst an einen Kerl erinnernde Extrovertierte kam mir dann auch irgendwie bekannt vor und tatsächlich kam sie auch bei DSDS schon nicht weiter. Da sie hier nun auch rausgeflogen ist, befürchte ich, dass wir sie bei X-Factor, Super-Talent oder einem ähnlichen Format wiedersehen werden. Hoffentlich nicht.
Fazit: recht unspektakuläre Sendung für den Bohlensprücheverwöhnten Castingzuschauer.
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