Dauerwerbeblog

Für manche Menschen ist dieser Samstag, der 18.12.2010 ein Trauertag, da heute zum letzten Mal “Das Supertalent 2010” lief, andere machen drei Kreuze, dass der Mist endlich vorbei ist. Denn eigentlich ist auch das nur ein weiter Gesangswettbewerb, bei dem es zur Auflockerung auch andere Acts im “Rahmenprogramm” gibt. Und so gab es heute das große Finale, wie immer moderiert von unserem undynamischen Duo Marco “The Laberer” Schreyl und Daniel “The Wannabe-Comedian” Hartwig. Die im Finale gänzlich machtlose Jury bestand auch am heutigen Abend wieder aus Sylvie “Optisches Beiwerk” van der Vaart, Bruce “Still Crying” Darnell und Chefjuror Dieter “I’m the Greatest” Bohlen.

Und so ging es dann um den unbrauchbaren Titel und die reichlich brauchbaren 100.000,- Euro und sie 12 Finalisten machten das, was sie halt in den Casting- und Halbfinalshows schon präsentiert haben, manchmal besser, manchmal nicht. Natürlich aufgelockert durch gefühlte Eintausend Einspieler, in denen irgendwelcher Kram aus den vergangenen Sendungen gezeigt wurde. Hier die Zusammenfassung der einzelnen Protagonisten:

Daniele Domizio
Der 8-Jährige Macho aus dem Sauerland, der von der Jury weiter gewählt wurde, tanzte mal wieder zu Musik von Michael Jackson – und den Jackson Five. Leider hat niemand gebuzzert, obwohl man das ja auch schon mal gesehen hatte. Macht man bei Kindern aber wohl nicht. Der überhebliche Bengel selbstbewusste Junge hatte auf jeden Fall Spaß und wurde natürlich über den grünen Klee gelobt. Ich fand es eher einschläfernd, was nicht gerade förderlich ist, wenn eine Sendung bis 23.00 Uhr laufen soll.

Ramona Fottner
Die 15-Jährige sang heute mal wieder was von Celine Dion, diesmal allerdings in englischer Sprache, nämlich “The Power Of Love“, was ich eigentlich von Jennifer Rush kenne, aber egal. Der Auftritt war ordentlich, was aber von einer Finalistin auch nicht anders zu erwarten war.

Bubble Beatz
Die beiden Schweizer, natürlich in alter Tradition im Laufe der Performance mal wieder mit freiem Oberkörper unterwegs, trommelten mal wieder auf den Dingen rum, die man beim Entrümpeln des Kellers an die Straße stellt. Von der Gewinnsumme könnten sie sich 2 oder mehr T-Shirts kaufen. Der Auftritt war mit Licht und Feuer sehr spektakulär. Leider wiederholten sich Titel wie Insomnia, die sie schon im Casting gebracht hatten.

Andrea Renzullo
Der Junge, der stimmbedingt und seinem Vornamen entsprechend gerne Frauenlieder singt, gab heute auch mal wieder “Run” von Leona Lewis zum Besten. Das Artisten irgendwann nichts Neues mehr zeigen können, ist sicherlich verständlich, aber ein Sänger könnte doch eigentlich aus den Vollen schöpfen, denn Musik gibt es sicherlich genug. Die Leistung des 14-Jährigen war sicherlich gut, aber sonst natürlich langweilig und die Frisur erinnerte mich an Bill Kaulitz von Tokio Hotel.

Um 21.06 Uhr gab es dann nach den ersten vier Auftritten endlich die erste Verschnaufpause für den Zuschauer. 21.15 Uhr ging es dann auch schon weiter.

Ruddy Estevez
Der Masseur aus der Dominikanischen Republik schmetterte seinen Zuhörern wie üblich einen klassischen Titel entgegen: “En Aranjuez con tu amor“. Meines ist diese Art Musik ja nicht so ganz und so fand ich auch diesen Auftritt recht ermüdend. Hätte man sich nicht einen peppigeren Titel aussuchen können? Die sollten auch in der Klassik zu finden sein. Technisch war es aber wohl gut.

Natalya Netselya
Auch im Finale ging es wieder in den Sandkasten, Natalya erzählte wieder eine Geschichte (diesmal das Leben von Lady Diana), indem sie Bilder mit Sand malte, musikalisch natürlich untermalt von “Candle In The Wind” von Elton John. Hat sie schon gut gemacht, Sylvie heulte, Ziel erreicht.

Darko Kordic
Der 34-Jährige trällerte am heutigen Abend “Dance With My Father” (keine Ahnung, wo der Schreyl immer das “again” herholt, das zwar im Lied, aber nicht im Titel vorkommt) von Luther Vandross, was er schon im Casting sang und womit er eine ähnliche Einfallslosigkeit wie andere Sänger vor ihm bewies. Bruce mobilisierte wieder einige Liter Tränenflüssigkeit, die er nur mit Mühe und Not zurückhalten konnte, um sie nicht wie aus einem C-Schlauch bei der Feuerwehr auf seine Mitmenschen zu schießen.

Erschreckenderweise wurde der Viererrhythmus nicht beibehalten und so ging es in eine weitere Werbepause, die ich spannender als den bisherigen Teil der Show gestalten konnte, indem ich in der Küche die Spülmaschine ausräumte. Dann ging es auch schon mit dem nächsten Talent weiter:

Thomas Lohse
Nach der gefühlt hundertsten Präsentation seiner Schicksalsgeschichte, die sicherlich erstaunlich, aber durch RTL leider mittlerweile auch abgegriffen ist, spielte er heute “Ballade Pour Adeline” von Richard Clayderman auf dem Klavier, was er richtig gut machte. Für mich kein Grund zu lästern und seine Mimik ist nun mal wie sie ist.

Stevie Starr
Er schluckte mal wieder Alles, was nicht niet- und nagelfest war. Das Faszinierende ist, dass man nicht weiß, wie er es macht. Auch im Internet sind dazu keine Lösungen, sondern nur Mutmaßungen zu finden. Z. B.: Schluckt er große Dinge (Billardkugel, Ei, Glühbirne), kann er nicht sprechen. Man vermutet etwas Anatomisches. Mir alles egal: ich finde es unterhaltsam und der Typ ist irgendwie sympathisch.

Michael Holderbusch
Der Mann mit der Joe-Cocker-Stimme sang heute auch mal wieder einen Titel von selbigem: “You Are So Beautiful” und das machte er richtig gut, auch wenn er – wie die meisten Sänger heute Abend – dies bereits im Casting gesungen hatte. Der “verschollene Ludolf”, den man heute mal in einen Anzug genäht hatte, ist halt der beste Beweis, dass man ein Buch nicht nach dem Einband beurteilen sollte. Er war auf jeden Fall Bruce Darnells Favorit.

Es ging in Werbepause Nummer 3, die mir Gelegenheit gab, endlich mal die Toilette aufzusuchen. Dort summte ich weiter Joe Cockers Liedchen. Wieder zurück am Fernseher ging es dann mit den fehlenden zwei Kandidaten weiter. Und es waren schon 22.52 Uhr, die Sendung sollte doch laut Fernsehzeitschrift nur bis 23.00 Uhr gehen. Dann noch eine Stunde Pause bis zur Entscheidung, das dortige endlose Geschwafel … da wird es wohl 01.30 Uhr werden. Mal ehrlich: das guckt doch dann kaum noch jemand, oder?

Tobias Kramer
Der Gehörlose tanzte mal wieder und ich muss leider wieder einmal feststellen, dass die Tanzerei zwar ganz nett, aber bei weitem nicht das Beste an Tanzerei ist, was ich je gesehen habe. Gut, er hört nichts … ach lassen wir das. Auch er ist sympathisch – Punkt.

Freddy Sahin-Scholl
Der Mann mit den zwei Stimmen trällerte mal wieder sein selbst komponiertes “Carpe Diem” (das könnte man sicherlich so veröffentlichen) und es war qualitativ natürlich überzeugend. Auch hier weiß ich nicht so recht, was ich sonst noch schreiben sollte, da es zwar gut, aber ähnlich unspektakulär wie die ganze Show war.

Die Sendung endete um ca. 23.15 Uhr und somit verschiebt sich auch der Beginn der Entscheidung, über die wir gleich in einem separaten Beitrag berichten werden, so Gott mich nicht einschlafen lässt.

Catweazel Michael Holderbusch,  die Mülltrommler Bubble Beatz, Schluckspecht Stevie Starr kamen im 3. Halbfinale vom Supertalent weiter. Der Mann mit den 2 Stimmen und den 3 Fussballer-Namen Freddy Sahin-Scholl, der gehörlose Tänzer Tobias Kramer und Ramona Fottner wurden bereits im 2. Halbfinale durchgewunken.

Im 1. Halbfinale sang der Junge mit dem weiblichen Vornamen Andrea Renzullo sich ins Finale, Natalya Netselya darf auch im Finale wieder mit Sand spielen / malen und für den “ach-ist-der-aber-süß-Faktor” ist der 8 jährige Daniele Domizio zuständig, der sich mit einer Michael Jackson Nummer ins Finale moonwalkte !

Heute musste man sich Günther Jauch bzw. SternTV anschauen um zu erfahren wer beim 4. Halbfinale ins Supertalent weitergekommen ist: Thomas Lohse (der Klavierspieler) und Darko Kordic (der von der 3. Generation) wurden von den Zuschauern gewählt und die Jury ließ noch Ruddy Estevez ins Finale. Am kommenden Samstag sind dann 12 Teilnehmer die noch gegeneinander antreten.

Der Marco schreibt dann am Samstag über das Finale, ich wünsche ihm dabei viel Durchhaltevermögen und euch viel Spaß!

…es ist doch zum Mäuse melken, nach dem ich 1600 Wörter über das 3. Halbfinale von Supertalent verloren habe, wollte ich auch noch schnell ein YouTube Video raushauen, Marco war schon im Bett, auf “schneiden” hatte ich keine Lust mehr und so stellte ich relativ zeitnah quasi “Rohmaterial” online, mit dem Gedanken: “Schaut sich eh kaum einer an!” …

Nun sind wir fast 10.000 Videoviews später zu dem Ergebnis gekommen, dass es sich wohl doch ein paar Leute angeschaut haben – und natürlich haben wir auch ein paar nette Kommentare bekommen, an denen wir uns nun Jahrelang ergötzen können :)

So, nach dem langen Beitrag über das 3. Halbfinale vom Supertalent (11.12.2010) mache ich es nun verdammt kurz und es wundert mich nicht, weiter sind: Michael Holderbusch, Bubble Beatz und die Jury hat auch noch Stevie Starr mitgeschleppt. Am Mittwoch setzt das Format Supertalent dann die RTL Supernanny auf die stille Treppe, denn am kommenden Mittwoch findet das 4. Halbfinale statt und dann stehen alle Finalisten für das große Supertalent Finale am Samstag fest.

Heute war das 3. Halbfinale , kaum zu glauben, aber nächsten Mittwoch kommt dann das 4. Halbfinale …

Dieter Bohlen wollte einen auf Karl Lagerfeld machen, doch ihm fehlte (hinten) der Schwanz! Daniel Hartwig brachte es auf den Punkt, solange der Schwanz vorne dran ist, ist ja alles Wurst. Am Anfang dachte ich, es wäre eine Selbstdarstellungs-Show von Dieter Bohlen, denn die ersten 10 Minuten ging es nur um Hartwig, Dieter Bohlen und die Anziehsachen. Apropo Anziehsachen, Silvie van der Vaart sah toll aus, hatte ein knappes Kleidchen an und Bruce Darnell … ja der war auch da ;) .

Dann wurde es Zeit für den ersten Künstler, Kai Leclerc (41) hing im Casting schon an Decke, der “Deckenläufer aus der Schweiz” – auf die Frage wie er das ganze macht sagte er hätte Anti-Schwerkraft Tabletten … also ich fürchte ja, der Typ braucht ganz andere Tabletten. Als Weihnachtsmann verkleidet führte er wieder seine Show vor, es wurde von Wham – Last Christmas eingespielt und es war wie beim “Last Casting” , er zog halt wieder seine “Ich-hänge-mit-Magnet-Schuhen-an-der-Decke-und-mache-dabei-Geräusche-wie-der-Nachbar-von-Lumpi-beim-begatten-seiner-Ehefrau-Show” ab und ich darf noch mal kurz hinterfragen ob das ein Talent ist. Bruce Darnell stimmte ein und war froh, dieses nicht entscheiden zu müssen. Sylvie fand es süß und lustig und Dieter faselte ebenfalls was von süßem Auftritt.

Es folgte dann mal wieder einwenig Werbung für Bruce, Sylvie und Dieter, wir hatten ja schonmal erwähnt, dass die Jury sich dieses Jahr massiv in den Vordergrund (d)rückt. Man hätte auch meinen können man müsse bei RTL Zeit schinden, schließlich sind es ja nur noch 9 Teilnehmer und man muss die Sendung ja schon irgendwie füllen ;) .

Es folgte der Auftritt von Manuela Wirth, 43jährige ist an Multiple Sklerose erkrankt, sitzt im Rollstuhl, sang im Casting “Soulmate” von Natasha Bedingfield und heute sang sie You’ve Got A Friend von Carole King

Mich stört ja “etwas”, dass bei solchen Formaten immer auf die Tränendrüse gedrückt werden muss. “Die Diagnose reisst Michaela mitten aus dem Leben” “Es ist ein Schock…” “Keiner weiß wie es weiter gehen soll!” “An den Rollstuhl gefesselt…” – Für die Phrasen hätte RTL das Phrasen-Schwein aber mehr als nur einmal füllen müssen. Verwandte wurden mit Tränen in den Augen gefilmt und das ganze überschattete für mich den Auftritt, der nicht schlecht war.

Kay Rauber und Christian Gschwend sind ja die Bubble Beatz, die selbsternannten Schrottschweine ja, und die hauen halb nackt auf Schrott rum und machen so Musik … es ist musikalisch, aber ist es ein Talent? Ich weiß es nicht! Diesmal erinnerte mich der Auftritt irgendwie an die Blue Man Group, event. weil man kaum was gesehen hatte. Diesmal kam als Effekt noch die Flex zum Einsatz und geschrieen haben die beiden auch noch – aber ist das wirklich ein Supertalent? Naja, besser als der letztjährige Gewinner der Sendung waren die beiden schon, denn das war ja wenn wir mal kurz zurückblicken wollen ein Hund der Kunststücke gemacht hat :) .

Die Zuschauer forderten Zugabe, ob die beiden im Finale dann ganz nackt auftreten und freihändig trommeln entzieht sich glücklicherweise meiner Kenntnis und ich mag es mir auch nicht vorstellen. Dieter Bohlen, der sich ja eigentlich mit Musik-Müll auskennen sollte, machte dann noch ein paar Wortwitze – die für diesen Blog aber eindeutig zu schlecht waren und deswegen springen wir mal schnell zum nächsten Kandidatin.

Josefine Becker (15) singt klassiche Oper und bereits beim Casting wurde auf die Tränendrüse gedrückt, ihre Familie ist nämlich hoch verschuldet, gott sei dank sind wir bei RTL, sicherlich kann man da mal kurz den Peter Zwegat vorbei schicken. Wir wissen nun, dass der Vater Johannes Becker einen Schlaganfall hatte, die Mutter Andrea Becker der Meinung ist, dass Josefine ihm mit dem Gesang hilft und natürlich flossen auch wieder televisuell aufbereitete Tränen, gehört das in eine Samstag-Abend Show? Ich wiederhole mich ja ungern, aber was haben die Emotions-Geschichten mit dem Supertalent zu tun? Nichts, oder? Sie sang das klassische original (aus den 30er Jahren) welches nun wahrscheinlich alle als  “Somewhere over the Rainbow” kennen und quitschte dabei recht hoch. Modisch gesehen hatte sie wohl einen Berater, denn gegenüber dem 1. Auftritt hatte sie sich optisch verbessert.

Anthony Wandruschka, der Mann am Trapez – riskiet nichts und schon gar nicht sein Leben – er ist ein guter Artist, keine Frage – aber wo ist da ein Talent? Er ist ein Profi-Artist der das ganze seit Jahren trainiert. Heute sahen wir Anthony also wieder am Trapez schwingen, anschließend schaukelte er auch noch! Gähn! Meiner Meinung nach, aber ich habe ja auch keine Ahnung, schaukelte sich Anthony damit ins AUS!

Michael Hemmersbach hat nicht nur den gleichen Vornamen wie Michael Hirte, ne, der Michael Hemmersbach fragte sich auch ob er ein Zivilversager ist, ohne festen Job, 27 Jahre alt, ist Straßenmusiker und lebt auf den Kosten “von allen die Ihn mögen” in Koblenz. Die idealen Voraussetzungen also um beim Supertalent zu gewinnen ;) . Heute sang er “Mad World” von Gary Jules erntete Lob und Applaus und auch Dieter Bohlen faselte weichgespülte Phrasen, bla bla bla… langweilig! Genauso langweilig war die Dieter Bohlen Styling Show, er durfte nämlich die männliche Barbie Puppe (nein, nicht Ken) Daniel Hartwig bei jeder Werbepause einkleiden und die beiden beschossen sich gegenseitig mit Flachwitzen. 2008 hätte Dieter Bohlen dann auch endlich mal den 2. Akkord gefunden – Riesenwitz – ich glaube den hat Fips Asmussen schon mal gebracht ;) .

Marc Eggers (24), ist der attraktive Breakdancer, welcher sich in seiner Zivildienststelle um einen behinderten Jungen kümmert, gerne mal vor Freude weint. Er wurde als Tanzrakete mit guter Laune Garantie vorgestellt, doch auch er hat eine Leidensgeschichte – seine Eltern haben sich getrennt, sein Vater hat eine neue Frau kennengelernt. 4 Tage vor Weihnachten wurde er als 16 jähriger von seinem Vater vor die Tür gesetzt, er zog dann bei seiner (nun 28 jährigen) Schwestern ein. Das ganze Bla Bla Bla dauerte länger als der Auftritt, wo geile Lieder drin vorgekommen sind. Dabei zog sich Marc immer mehr aus und zeigte seine Breakdance-Elemente unterstrichen von der tollen Musik (unter anderem lief sogar Stayin’ Alive von den Bee Gees), der Laser-Show und Pyro-Effekten sah das ganze toll aus, aber jetzt mal unter uns – Supertalent? Da muss für mich mehr kommen… Bruce Darnell lobte Marc Eggers, Sylvie van´t ihn hot. sehr sehr sexy und getanzt hatte er auch toll … jaja, bei twitter wurde übrigens häufiger gefragt ob Marc Eggers schwul ist – die Antwort muss ich euch schuldig bleiben.

Stevie Starr (45), der “Müllschlucker” aus Schottland, hatte im Casting richtig viel geschluckt. Ich glaube der Typ hat schon mehr geschluckt als alle Damen aus der Erotik-Branche zusammen, das Problem, der schluckt nicht, der spuckt danach auch noch. Sprich er holt es wieder hoch. Wie eine Kuh, denn die Kuh ist ja auch ein Wiederkäuer…

Zunächst rauchte er etwas, dann schluckte er Spülmittel, vermischte das ganze und machte dann Luftblasen mit dem Mund, er füllte die Seifenblasen mit Rauch und da stellt sich nun natürlich die Frage wie Stevie Starr das wohl macht. Ich kann es euch nicht erklären. Dann schluckte er einen kleinen Ballon (mit etwas Luft drin) , anschließend schluckte er einen Nagel und lies den Ballon im Bauch platzen. Anschließend holte er mit einer Glühbirne die er ebenfalls runtergeschluckt hatte den Nagel wieder hoch. Er schluckte auch noch einen kleinen Zauberwürfel (Rubrik Cube) und verstellte im Bauch die Seiten von dem Würfel. Anschließend schluckte er Heroin Zucker, trank Wasser hinterher, gurgelte und spuckte Dieter Bohlen Zucker in die Hand. Die perfekte Illusion, ganz ehrlich, bis dato war Stevie Starr der einzige der es geschafft hat mich zu unterhalten – sicherlich sind das alles irgendwelche Tricks, sicherlich steckt da irgendetwas hinter, aber das ist für mich ein Supertalent.

Anschließend holte Dieter Bohlen 2 Goldfische und ließ einen von Stevie Starr runterschlucken und wieder hochholen, ich seh schon die Tierschutzorganisationen Amok laufen, vor allem weil Dieter Bohlen auf die Aussage, dass das Lebewesen nachfolgendes gesagt hat: “Och, 2 Goldfische mehr oder weniger!” :)

Die Schweizerin Liz Schneider aus Zürich (soll tatsächlich schon 30 Jahre alt sein) (das ist die schöne Blondine mit dem schönem weißen Kleid (wo man im Casting den Slip sehen konnte) und dem großem weißen Cello namens Schneewittchen). Es fällt auf, dass verdammt viele Schweizer beim deutschen Supertalent teilnehmen, oder? Sie spielte Paparazzi von Lady Gaga und mich erinnerte der Auftritt an die Wartemusik in einer Telefonwarteschleife achne, beim Supermarkt oder im Aufzug da wird sowas in der Art gespielt. Liz sah dabei “unten rum” zwar sexy aus, aber sie machte ein Gesicht wie 7 Tagen Regenwetter. Also breitbeinig rumsitzen, ein Cello spielen ist definitiv KEIN Supertalent! Dieter hat bei ihr gebuzzert, er teilt also meine Meinung und wollte das Publikum erlösen. Er verglich ihren Auftritt mit einer Frau, die vor der Waschmaschine auf die Wäsche wartet und er war sich auch recht sicher, dass keiner anruft. Mmmh, ggf. liegt diese Einschätzung aber auch an der Tatsache, dass Liz Schneider diversen Gerüchten nach “gekauft” gewesen sein soll.

Michael Holderbusch, sieht aus wie Bruder Tack aus Robin Hood und er überzeugte ja schon alle im Casting (mit Joe Cocker), auch hier hatten wir eine Leidensgeschichte, auf die ich nun nicht weiter eingehen möchte. The same procedure as every Casting Show! Er sang von Rod Steward – Waltzing Mathilda , auch bekannt als Tom Traubert’s Blues! Eigentlich ist der Song Australiens bekanntestes Volkslied und scheinbar kam es auch ganz gut an, Bruce Darnell vergoss wieder Tränen, dass Studio-Publikum dankte es mit Standing Ovations und und und…übrigenz Waltzing Matilda hat nichts mit “Matilda walzen” zu tun, auch wenn man es bei der Körperfülle von Michael Holderbusch mutmaßen könnte.

Fazit: Ich frage mich was beim Supertalent – super ist, ich frage mich auch wo bei einigen Kandidaten ein Talent vermutet wird und ich frage mich ebenfalls ob RTL nicht nur ein super talent hat Leidensgeschichten in die Öffentlichkeit zu bringen um Quoten zu machen. Geht das ganze nicht auch ohne diese Tränendrüsen-Aktionen? Eure Meinung? Wer beim 3. Halbfinale weiter ist erfahrt ihr dann in einem seperaten Blogbeitrag, ihr merkt schon, ich baue hier nun einen riiiiiiiiieeesigen Spannungsbogen wie Marco Schreyl oder Daniel Hartwig auf ;)

Hier findet ihr die 3 die weiter gekommen sind, alle anderen sind somit raus ;)

Samstag, den 02.10.2010, ging es um 20.15 Uhr mal wieder los: Die nächste Folge von “Das Supertalent” wurde uns um die Ohren gehauen. Die bewährte Jury bestehend aus Sylvie van der Vaart, Dieter Bohlen und Bruce Darnell, die in den bisherigen Folgen kaum Gebrauch von den Buzzern machten, bekam von Marco Schreyl und Daniel Hartwich die folgenden Kandidaten zum Fraß vorgeworfen zur Bewertung präsentiert:

Willi Pringnitz, aus Cochem, 48, arbeitet als Küchenhilfe
Hat lebenslanges Wohnrecht bei seinen Eltern, die allerdings gegen seine Teilnahme beim Supertalent sind. Der Clevere lässt aber seine Post umleiten, damit keine Briefe von RTL im heimischen Briefkasten landen. Er ist Michael Jackson-Imitator, leider ohne Stimme. Er kann angeblich 6 Songs von Michael Jackson. Zieht sich nach seiner Vorstellung auf der Bühne erst mal Backstage um, was beim Publikum für Unmut sorgt. Tanzt dann relativ grottig und bewegt die Lippen relativ asynchron zum Playback. Recht schnell ertönte der 1. Buzzer von Bruce. Das Publikum buht und Dieter buzzert auch. Es gibt 3 mal ein “nein” und Willi ist nicht weiter.

Julian und Simon, beide 8 Jahre, da Zwillinge
Spielen die Bayernpolka auf Akkordeons. Wirkten wie auf Droge, sprachen sogar synchron. Meine 6-jährige Tochter ist aufgeweckter. Aber Akkordeon konnten sie tatsächlich spielen, wobei Volksmusik ja eine Frage des (guten?) Geschmacks ist. Das Volk tobte. Wegen des zu geringen Alters gab es aber drei mal nein.

Tyson Nkani, 46, studiert Bauingenieurwesen, Berlin, ist ursprünglich aus Simbabwe
Singt sein eigenes Lied “Lisa” (Lisa war seine Jugendliebe, die er aus den Augen verloren hat und danach nie mehr gesehen hat). Hüpft komisch, singt schräg und vor allem hoch. Grausig. Bruce und Sylvie buzzern, zu guter letzt gibt auch Dieter auf. Nicht weiter.

Darren Taylor, 48, Denver Colorado, USA
Waterdiving, springt also in ein Planschbecken mit 30 cm tiefem Wasser, aus 7 Meter Höhe. Irre. Unterm Becken liegen zwar Matten, gefährlich scheint es trotzdem zu sein. Das vermutliche Geheimnis: flach aufkommen, viel Fläche. Trotzdem nicht weiter.

Olendo“, Orlando? Nuhanvo… ?, 4, Witzname
Weiß nicht, was er da machen soll. Angeblich Piruette … verarscht Bohlen? Dreht sich im Kreis. Ist dann fertig. Sagen alle ja, ist aber nicht weiter.

Thomas Teige, 42, Kampfsportlehrer aus Hamburg
Macht Bruchtests. Taekwondo. Hornhaut an der Hand vom Schlagtraining … ekelig. Verschiedene Materialien. Als erstes will er mehrere Ytongsteine (Gasbeton) mit der Hand zerschlagen. Bruce soll eine zerschlagen. Klappt. Dann Sylvie. Traut sich erst nicht, dann doch: klappt nicht. Dann Dieter: klappt. Sylvie lässt sich verarzten. Thomas hat bis dahin noch nichts gezeigt. Dann legt er los. 3 Stapel wie nix. Dann Holzplattenstapel (?), Dann Steine in Fliesengröße. Dann einen Ziegelstein. Dann zwei Holzklodeckel mit dem Kopf (da hält er wohl den Weltrekord, 50 Stück in der Minute). 3 x ja.

Kurze Pause, ein Krankenwagen kommt für Sylvie. Die Notärztin stellt eine Prellung fest, immerhin nichts gebrochen.

Nilson Mufume, 21 Eltern aus Mosambik, Chemnitz geb. dann mit 1 nach Magdeburg. Jetzt Hannover
Schwere Kindheit da farbig,, etc. Tanzt mit seinem kleinen Bruder Zito Mufume (12). Sehr synchron, sehr geil. Selbst beigebracht. Respekt. Kommt mir bekannt vor. Tanzt erst allein. Dann mit Bruder. Publikum will Zugabe. Gute Bewertung von allen drei Jurymitgliedern. Weiter.

Erste Werbung erst um 21.10 Uhr. Brauchen die das Geld nicht mehr bei RTL? Irre, meine arme Blase ist fast geplatzt.

Meinem Kollegen Jens, dem ollen Frauenversteher, ist übrigens aufgefallen, dass Sylvie unterschiedliche Outfits trägt, was für unterschiedliche Aufzeichnungstage spricht. War aber eigentlich klar. Viel schlimmer ist, worauf der Kerl so achtet. ;-)

Takeshi Nagaike , 46, aus Japan, seit 20 Jahren in Deutschland hat japanischen Imbiss in München.
Macht in seinem Anzug erst einen ruhigen Eindruck, singt dann aber von AC/DC Hells Bells. Unerwartet. Entledigt sich dabei seines Sakkos und der Krawatte. Das Publikum tobt. Bruce ja, Sylvie vermisst lange Haare, Dieter fand es überraschend und lustig, mehr nicht. 2 x ja, weiter.

Pellegrini Brothers, Italien, 4 Brüder, Zirkuskinder.
Tierische Bodies. Ich erblasse vor Neid. Leider Profis, die oft im Internet zu finden sind. Präsentieren eine Handstandnummer. Die Nummer ist nichtsdestotrotz beeindruckend. Stehende Ovationen des Publikums. Weiter.

Brigitte Packebusch, 49, aus Mönchengladbach und Andrea Feiter, 48, MTA aus Viersen.
Können pfeifen. I can Boogie von Baccara. Bruce buzzert, das Publikum buht, Dieter buzzert. Dünnpfiff, nicht weiter.

Stevie Starr, 45, aus Schottland
Extrem-Artist. Schluckt Sachen und würgt sie wieder hoch. Fängt mit fünf 2-Euro-Stücken an. Man hört die Münzen, wenn sie in den Magen fallen. Die Münzen sind nummeriert und angeblich holt er eine beliebige Nummer wieder hoch. 4 kommen zurück, die 5. Münze nicht. Er will eine Billardkugel schlucken, damit die letzte Münze hochkommt und so ist es. Dann die Kugel. Irrer Trick. Wie geht das? Dann nimmt er einen teuren Ring von Sylvie, schluckt ihn, dann ein Schloss mit einem Schlüssel, er schluckt das verschlossene  Schloss, dann den Schlüssel. Was kommt ist klar. Er will das Schloss öffnen, den Ring reintun, das Schloss wieder schließen und den ganzen Kram hochwürgen. Und es ist genau so. Zwischendurch demonstriert er auch. dass sein Mund leer ist. Dann fehlt der Schlüssel, er schluckt ein Feuerzeug. Beides kommt hoch. Dann macht er noch einen Scherz und die Menge tobt. Weiter!

Ammar Hanif, 20, Lübeck, “Mr. Britney” oder auch die pakistanische Britney-Spears.
Nach eigener Aussage asexuell. Nicht schwul, nicht gar nichts. Präsentiert selbstkreierten Ausdruckstanz. Grausig gekleidet. Tanzt auch grausam zu verscheidenen Spears-Titeln. Volk buht. Nicht weiter. Hört mit dem Tanzen auf.

Jürgen Gullmann, 53, aus Chemnitz, gekündigter Maschinenbediener.
Sein Deutscher Schäferhund Amo, der angeblkich rechnen kann, wirkt leicht nervös. Sylvie versteht Jürgens sächsisch nicht. Hund bellt tatsächlich die richtige Antwort im Zehnerbereich. Einfacher Trick, vermute ich: der bellt, so lange sein Herrchen Zeichen gibt. Kann angeblich auch Karten spielen und ist tatsächlich weiter.

Emilia Arata, 20, aus England, Luftakrobatin / Zirkuskünstlerin
Vater tot als sie 15 war, das Übliche muss man leider sagen. Sie macht die Kugelnummer und ist sehr gelenkig. Bohlen geht wie so häufig die Fantasie durch. Weiter.

Heute längere Sendung daher noch mehr “Künstler”.

Mouldi Gasmi, 46, Erftstadt
Talent: Ohrenziehen, daher Spitzname “Terminat-Ohr”. Er legt sich auf den Boden iund starke Leute versuchen ihn an den Ohren hochzuheben, was nicht klappt. Bohlen versucht es selbst und scheitert. Tut angeblich nicht weh, da er trainiert seit er sieben ist. Dieter sucht die 3 stärksten Männer aus dem Publikum. Mouldi ist zuversichtlich und soll recht behalten. Aua! Talent? Nicht weiter.

Michael Holderbusch, 30, Kassel, alleinstehend. Seit 4 Jahre arbeitslos.
Übergewichtig wie verlorener Ludolf-Bruder. Schlechte Kindheit, etc. Singt mit Stimme wie Joe Cocker auch einen Titel von ihm: You are so beautiful. Starker Auftritt. Der Michael Hirte nur ohne Mundharmonika, dafür mit Stimme. Großes Lob von der Jury. Publikum wie immer: beim Erscheinen lachen, bei den ersten Tönen frenetisch applaudieren.

Till Schleinitz, 34, aus Leipzig
Jongliert auf Rollschuhen. Hat auch eine Mini-Halfpipe dabei, worauf seine schnellen Bewegungen sehr lustig aussehen. Kann es aber richtig gut. Bruce kann “Jonglieren” nicht aussprechen. Till ist aber weiter.

Stefan Choné,
Bekannt aus der letzten Staffel als “Die Bauchrolle”. Mega-Comeback für seine Fans. Optik zwischen Charlie Chaplin und Adolf Hitler. Will diesmal die Flugente machen und sich entkleiden. Provoziert Bruce, in dem er behauptet, dass dieser ein wenig auf ihn sthen würde. Leider nur die Vorschau, wir müssen uns bis zur nächsten Sendung gedulden.

Das war mal eine richtig lange Sendung (man muss  ja mit Wetten, dass …? mithalten können). Das nächste mal darf Jens mitschreiben. Gute Nacht!

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