Dauerwerbeblog

Anfänglich war das echt noch lustig und auch wir stürzten uns auf diverse Castingformate und schrieben hier lustige Zusammenfassungen der gesehenen Sendung. Zumindest ich (Marco, der Gutaussehende da oben im Header ;-) ) bin mittlerweile einfach nur noch genervt. Und ich habe es wirklich versucht, habe mir die ein oder andere Folge von “Das Supertalent” oder “X Factor” angetan. Aber es ging nicht.

Die Acts, bei denen man sagt “Wow, der (oder die) hat was drauf.” sind verschwindend gering, oftmals sind nur noch Flachpfeifen unterwegs. Gut, die gab es früher auch, aber da war es noch lustig. Da sich aber nicht mehr genügend Leute finden, die sich freiwillig blamieren wollen, greift man immer häufiger aus Protagonisten aus anderen Sendeformaten zurück. Vielen Zuschauern mag das nicht auffallen, aber da wir ja echt jeden Mist gucken, erkennen wir die Leute natürlich wieder. Und das finde ich dann noch peinlicher, als total irre Acts, die eh im Ausland eingekauft wurden.

Hinzu kommt dieser ganze Jury-Mist. Ständig wird die Besatzung ausgetauscht, es wird sich untereinander angezickt – egal ob gestellt oder echt – und man spielt sich wie der Mittelpunkt der Erde auf, anstatt das (Gesangs-)Talent in den Fokus zu rücken. Die ersten Staffeln sind immer recht lustig, doch mit dem jährlichen Voranschreiten wird es immer schlimmer. Und das trifft auf die eingangs genannten Sendungen genauso zu, wie auf die Dschungelcamp-Kacke oder den BB-Container-Müll.

Mein Fernsehkonsum beschränkt sich derzeit auf amerikanische Krimiserien. Da kann man so schön bei einnicken.

Und ihr so? Guckt ihr den Castingkram echt noch?

Am heutigen Dienstag, den 09.11.2010, war es soweit: das große Finale bei X Factor. Moderator Jochen Schropp hatte sich in einen besonders eleganten Zwirn geschmissen, um die die beiden Finalisten zu präsentieren. Till Brönner kam mit seiner Künstlerin Edita Abdieski, die bei DSDS übrigens von Dieter Bohlen nicht weiter gelassen wurde,  auf die Bühne, George Glueck begleitete seine Gruppe “Big Soul”, bestehend aus Nadine Stricker, Alexandra Piskol, Martina Plieger und Michelle Straubel, Sarah Connor kam alleine. Jeder Act sollte 3 Lieder singen, darunter jeweils der Siegertitel “I’ve come to life” und ein Titel im Duett mit einem großen Künstler – Edita mit Xavier Naidoo, Big Soul mit Shakira.

Nach einer kurzen Verwirrung folgte erst einmal ein Einspieler zu Big Soul, die dann von George Glueck am Klavier begleitet den Anfang machten und “That’s What Friends Are For“von Dionne Warwick sangen. Es folgte eine Lobhudelei der Jury.

Dann folgte der Einspieler zu Edita Abdieski, die dann “Run” von Leona Lewis, der Gewinnerin der original englischen Version von X Factor 2006, sang. Natürlich wurde auch Edita von ihrem Mentor Till am Klavier begleitet. Auch hier folgte eine Lobhudelei sondergleichen, die Jurymiglieder hätten vor Geschleime eigentlich vom Stuhl rutschen müssen.

Es folgte ein wenig Smalltalk zwischen Jochen Schropp und Sarah, der irgendwie fast die Hupen raus gefallen wären. Zumindest war die Kleiderwahl eventuell nicht die geschickteste. Es folgte ein weiterer Einspieler, der die 3 Juroren zeigte. Nach dem anschließenden weiteren Smalltalk wurde noch für die nächste Staffel geworben. Na, wer will sich denn mal für X Factor 2011 bewerben? Freiwillige vor. Wir begleiten euch gerne!

Nach der Werbepause ging es dann mit den Starduetten weiter. Wieder legten Big Soul vor, die zusammen mit Shakira deren Hit “Underneath Your Clothes” sangen. Irgendwie wollte Shakira rein optisch nicht so recht zum kräftig gebauten Quartett passen, was dem Gesang aber keinen Abbruch tat. Shakira sah meines Erachtens irgendwie fertig aus, oder?

Edita legte nach und sang “Wo willst du hin?” von und mit Xavier Naidoo. Gut, dass unsere Tochter (6) schon schlief, die mag das Lied nämlich total gerne und hätte dann wieder lauthals mitgesungen, was zwar süß ist, stimmlich aber noch nicht ganz ran reicht. ;-)

Für beide Acts gab es natürlich überschwängliches Lob und es folgte der erste Schnelldurchlauf, bevor im nächsten Einspieler die lustigsten X Factor Kandidaten gezeigt wurden. Dann gab Shakira ihren neuen Titel “Loca” zum besten, wie üblich knapp bekleidet und mit Körperbewegungen, die die Männerwelt wieder ganz wuschig werden lassen.

Danach sangen Big Soul nach einem weiteren Einspieler ihren möglichen Siegertitel “I’ve come to life”. Ein, wie ich fand, gelungener Auftritt. Die Jury fand es auch gut, wobei George wieder einmal ins Schwafeln verfiel. Edita “The Voice” Abdieski performte dann nach dem gefühlt hundertsten Einspieler den gleichen Titel und im direkten Vergleich muss ich sagen, dass mir die Version von Big Soul wesentlich besser gefiel. Außerdem war Editas Kleid mit eingearbeiteten Schwimmreifen an den Armen einfach grausam. Erneutes “Das-hast-Du-aber-fein-gemacht-,-da-wirst-Du-auch-nicht-ausgelacht”. Kaum auszuhalten. Und wieder folgte ein Schnelldurchlauf, diesmal mit einer Nummer mehr pro Act.

Dann sang Xavier Naidoo seinen aktuellen Titel “Bitte Hör Nicht Auf Zu Träumen“, schließlich kommen die Stars ja nicht nur so zum Spaß vorbei, die wollen schließlich auch promoten. Hörte sich aber irgendwie an, wie jeder andere Naidoo-Titel auch. Kennste einen, kennste alle. ;-) Jochen Schropp interviewte ihn noch ein wenig und es folgte die zur Blasenentleerung dringend benötigte zweite Werbepause.

Weiter ging es mit der “großen Finalgala” (O-Ton Jochen Schropp). Die Liveshow-Kandidaten sangen zusammen mit den Finalistinnen “Back For Good” von Take that. Interessant: an einige der zu sehenden Kandidaten konnte ich mich gar nicht mehr erinnern, was entweder an meinem Alter und der Vergesslichkeit oder aber an der Unscheinbarkeit der betreffenden Personen lag. Nach einem erneuten Bewerbungsaufruf folgte schon wieder ein Schnelldurchlauf.

Dann durfte natürlich auch noch Sarah Connor ihren aktuellen Song “Break My Chains” vortragen, eine schnulzige Ballade, die mich fast wegnicken und mit dem Kopf auf die Tastatur aufschlagen ließ, was diesen Text aber doch sehr verunstaltet hätte. Vielleicht kam die Müdigkeit auch daher, dass ich schon um 6.00 Uhr aufgestanden war und die Finalshow extra lang dauerte. Aber man muss es ja auch genügend Leuten ermöglichen Geld durch Anrufe in die Kasse zu spülen.

Zurück zum eigentlichen Finale. Die Mentoren wurden zu ihren Acts hinter die Bühne geschickt, was Jochen die Möglichkeit gab, noch ein paar Worte mit Sarah zu wechseln, bevor er den Countdown startete. Dann war Schicht im Schacht, Schluss mit lustig und es hieß Butter bei de Fische. Die Finalisten und ihre Mentoren wurden auf die Bühne gerufen, dann dauerte es noch ein wenig, bis die Notarin den beglaubigten (?) Umschlag mit dem Ergebnis brachte. Und Jochen Schropp machte es natürlich extra spannend, in dem er noch stundenlang schwallte. Ich mache es kurz:

Edita Abdieski hat X Factor 2010 gewonnen!

Da waren es nur noch drei Teilnehmer und das bedeutet Halbfinale bei X Factor am Dienstag, den 2.11.2010, auf VOX. Jochen Schropp moderiert wie immer und natürlich hat noch jeder der drei Juroren / Mentoren ein Eisen im Feuer: Sarah Connor ihren Mati Gavriel, Till Brönner seine Edita Abdieski und George Glueck seine Gruppe Big Soul. Und diese mussten heute jeweils 2 Auftritte abliefern. Das Motto lautete diesmal “Michael Jackson and Friends” und hier nun die Acts in loser Reihenfolge.

Edita Abdieski
Die 25-jährige Kellnerin trällerte erst “Blame It On The Boogie” von den Jacksons (George hat sich danach einen Wolf geschwallt) und dann “You Are So Beautiful” von Diana Ross.

Mati Gavriel
Der mittlerweile einzig übrig gebliebene männliche Teilnehmer gab erst “Imagine” von John Lennon zum besten, wurde dann beim Indoor-Skydiving gezeigt und in Runde 2 sang er dann “You Are Not Alone” von Michael Jackson.

Kollege Jens war übrigens auch schon mal in dem Indoor Skydiving Center in Bottrop. Hier der Bildbeweis:

Big Soul
Die vier Powerfrauen aus Hamburg sangen mit Verstärkung durch einen 20-köpfigen Gospelchor erst “As” von Stevie Wonder und im 2. Durchgang dann “I’ll Be There” von Michael Jackson bzw. den Jackson 5.

Aufgelockert wurde die Sendung diesmal nicht durch Auftritte eines Jurymitglieds, sondern zum einen durch Flo Rida, der nach dem ersten Durchgang seinen aktuellen Hit “Club Can’t Handle Me” darbot (allerdings mit technischen Schwierigkeiten auf Seiten von VOX) und zum anderen durch Gossip mit der starken Frontfrau Beth Ditto, die ihr neues Lied “Men In Love” präsentierten.

Bevor es zur Urteilsverkündung Entscheidung im Halbfinale kam, wurde wie immer noch ein Schnelldurchlauf samt zu wählender Telefonnummern gezeigt und dann performten die Kandidaten des Halbfinales gemeinsam mit Sarah Connor Deutschlands aktuelle Nummer 1 “Over The Rainbow” von Isreal “IZ” Kamakawiwo’ole und Till Brönner stieß dazu ins Horn in die Trompete. Selbst George Glueck hatte man eine Rassel in die Hand gedrückt. Toll (nicht!).

Dann wurde es spannend, denn heute galt die Meinung der Jury nicht mehr, einzig die Zuschauer konnten durch ihre Anrufe ihren Favoriten nach vorne bringen. Und für wen hat es nicht gereicht? Wer ist raus? Mati Gavriel ist raus!

Somit stehen Big Soul und Edita Abdieski im Finale, über das wir natürlich ebenfalls berichten werden.

Seid mir nicht böse, aber da ich zeitgleich den Würstchenmillionär auf Kabel 1 gesehen habe, habe ich mich hier auf die wichtigsten Fakten beschränkt. Das ich das Sendungsformat ja schon seit ein paar Wochen eher beschränkt finde, hatte ich ja bereits ein paar mal mitgeteilt. Motto des Abends war: “A night at the club”

Mati Gavriel sang “Music” von Madonna und “California Gurls” (ja, das wird wirklich mit einem U geschrieben) von Katy Perry – hat der Liebe Mati mal in die Hose geschaut ob da noch 2 Eier baumeln? Sarah Connor nennt ihn Peter Pan – hat er denn auch so ein kleines Zauberstäbchen? Er wollte seinen eigenen Touch “reinbringen” in die Songs… hat er dann auch wohl, stellt euch mal einen Jungen mit langen Haaren und einer Röhrenjeans , einer unterirdischen Stimme auf einem rosa Bett vor … als dann die Jury den Vogel noch für die Leistung gelobt hat, ja da haben sich sogar meine letzten Zweifel bewahrheitet … die Sendung ist Schrott !

Anthony Thet versuchte es mit “When Love Takes Over” von David Guetta (feat. Kelly Rowland) und sang dann ebenfalls ein Lied von einer Frau : “Give It To Me Right” von Melanie Fiona. Edita Abdieski trat ja ebenfalls für den Mentor Till Brönner an und sang “Release Me” von Agnes (sah dabei verdammt gut aus) zuvor sang sie  Beyonce´s “Why Don’t You Love Me” und dabei machte sie mich auch wohl an … roter Mini, viel Bein … sex sells ;)

Big Soul – die Gruppe von George Glueck – also die Wuchtbrummen mit den gewaltigen Stimmen sangen “It’s Raining Men” von den Weather Girls – und das passte ja nun mal wirklich wie Arsch auf Eimer, anschließend interpretierten die 4 noch einen Song von Sarah Connor, “From Zero To Hero“, dabei hatten sie silberne Outfits an, die eher – ich nenn es mal vorsichtig – suboptimal ihre doch vorhandenen voluminösen Körperstellen betonten. Till Brönner fand das Outfit super und seit dem Moment zweifel ich doch etwas…

Stargast des Abends war … Sarah Connor … jaja, VOX geht scheinbar die Kohle aus und nach Till Brönner durfte nun halt auch noch Sarah Connor ein Lied trällern, “Real Love” aus dem (natürlich) gerade aktuellem Album, würde mich nicht wundern wenn George Glueck nächste Woche auch noch sein Gesangstalent unter Beweis stellen wird, zur Not könnte Jochen Schropp doch bestimmt auch noch etwas singen und dann ist ja auch schon das große Finale …

Sarah Connor redete “einfach nur um zu reden” … und das hat man auch gemerkt , ihr neues Tattoo ist aufgefallen, die Sarah lernt wohl nicht aus Fehlern und hat sich mal wieder einen Buchstaben von einem Freund stechen lassen. Ich weiß nicht wer oder was Till Brönner gestochen hat, aber der hat sich teilweise auch in Superlativen verstrickt, er lobte als gäbe es kein Morgen.

Edita war für mich der “X-Factor” Star des Abends, die überzeugte mich bei beiden Auftritten … um 22:15 ist die Entscheidung dann gefallen, ich weiß ja nicht welche Zielgruppe da anruft, aber Mati Gavriel ist direkt weiter gekommen genauso wie Edita in das Gesangsduell mussten also Big Soul und Anthony.

Anthony sang von All Saints – “Never Ever” und die Stimme fand ich irgendwie nicht dazu passend, event. liegt es auch daran, dass ich die Mädels von All Saints dabei im Kopf hatte und die 4 Wuchtbrummen von Big Soul sangen “You Can’t Hurry Love” von Diana Ross & The Supremes und auch wenn Anthony natürlich eher was für die weiblichen Augen sind, gesanglich überzeugte mich persönlich da Big Soul. (und das Lied passte auch besser zum Thema)

Also, auf die Frage wer bei der 6. Liveshow rausgeflogen ist :

George entschied sich für also gegen Anthony

Sarah entschied sich für also gegen Anthony

Till entschied sich für also gegen Big Soul

…also sind Big Soul weiter und können auch nächste Woche die Bühne wieder zum beben bringen.

Ich mache es kurz, ich mache es sogar verdammt kurz, denn ich habe mir ja gestern Jumbo´s Würstchen angeschaut, in der Kategorie 16-24 Jahre traten Marlon Bertzbach und Mati Gavriel an, Marlon sang “Closer to the Edge” von 30 Seconds to Mars und von Metallica “Nothing else Matters” – Mati Gavriel gab “Song 2″ von Blur und “Sexed up” von Robbie Williams zum Besten.

In der Kategorie der über 25 jährigen (mit Till Brönner als Mentor) sang Anthony Thet “Walk this Way” von Aerosmith feat. Run DMC (man habe ich die damals geliebt) und von den Red Hot Chili Peppers “Under the Bridge” – und ganz ehrlich, wenn er die Lieder so unter einer Brücke singen würde – ich würde ihm wohl ein paar Groschen in den Hut werfen. Edita Abdieski gefällt mir optisch gar nicht, sang “Just like a Pill” von Pink und “Russian Roulette” von Rihanna.

George versuchte sein Glueck mit den Wuchtbrummen Big Soul, die Gruppe sang “Sex on Fire” von Kings of Leon und “One” von U2.

Till Brönner sang auch noch sein neues Lied “Summer Breeze”, konnte aber nicht nach Hause geschickt werden, Marlon Bertzbach musste im Gesangsduell gegen Mati Gavriel antreten und Sarah Connor hat ihren eigenen Schützling nach Hause geschickt. Faire Mentorin oder Rabenmutter?

Bei der 5. Liveshow ist also Marlon Bertzbach (endlich?) rausgeflogen!

Jochen Schropp kündigte die heutige Liveshow an, die unter dem Motto “Mystery Night” stand. Als Gäste wurden Culcha Candela angekündigt, die zur Zeit in jeder 2. Sendung auftauchen (Popstars, etc.). Des Weiteren wurde noch Usher angekündigt. Die bekannte Jury bestehend aus Sarah Connor, Till Brönner und George Glueck sowie die Zuschauer bekamen nach dem Ausscheiden von Urban Candy in der letzten Woche heute nur noch 6 Acts präsentiert:

Marlon Bertzbach:
Stand letztes mal im Battle. War dann aber weiter, somit hatte Sarah Connor noch alle 3 Acts im Rennen. Sang heute “Zombie” von den Cranberries, allerdings wie immer in einer sehr speziellen Marlon-Version. Ich mag es noch immer nicht, wie er die Lieder verwurschtelt, aber egal, mir muss es ja nicht gefallen. George und Till gefiel es gesanglich übrigens auch nicht so wirklich. Selbst Sarah als seine Mentorin fand es wohl nicht so prickelnd. Ob es seiner im Publikum sitzenden Mama gefiel, weiß ich nicht.

Die erste Werbeunterbrechung folgte. Das ging ja flott. VOX ließ kaum 16 Minuten vergehen bis zu den ersten Verbraucherinformationen. Das konnte ja noch was werden. Aber bei nur noch 6 Acts muss man die Zeit bis 22.25 Uhr auch irgendwie voll bekommen. Natürlich gab es auch einen Werbeclip zu Till Brönners neuem Album “At The End Of The Day“. Weiter ging es dann auch mit seiner Künstlerin

Edita Abdieski:
Sie sang “Heavy Cross” von Gossip. Gesanglich gut, Performance auch gut. Das fand auch die Jury. Kein weiterer Kommentar erforderlich.

Wer jetzt dachte es folgt Georges letzer verbliebener Act, der wurde enttäuscht, denn Sarah war wieder an der Reihe und somit folgte

Pino Severino:
Er sang “Sympathy For The Devil” von den Rolling Stones. Hat aufgrund der zwei an Stangen tanzenden Mädels aber vermutlich keiner drauf geachtet. George zweifelt Pinos X Factor an, sieht ihn eher bei DSDS, ohne dieses Format namentlich zu nennen. Till lobt Tanzleistung, Sarah lobt natürlich alles.

Jochen Schropp war leicht von Brüsten und Nippeln abgelenkt, laberte nur wirres Zeug. Es folgte der Auftritt von Culcha Candela mit ihrer neuen Single “Move it“. Hoffentlich gibt das einen, denn immer nur “Hamma!” und “Monsta” reichen höchstens für ein Best-of-Album auf einer 5,25-Zoll-Floppydisk. Zur Belustigung gab es dann noch einen Einspieler aus den Castings, wo sich Leute an Monsta versuchten. Weiter ging es mit Sarahs letztem Act

Mati Gavriel:
Der hobbymäßig kochende Hutträger sang heute ohne Hut, dafür aber mit Gitarre “Hallelujah” von Rufus Wainwright. Sehr gefühlvoll, wie Sarah es wollte. Das Publikum fand es gut, die gesamte Jury auch.

Big Soul:
Georges letzte verbliebene Gruppe der 4 fülligen Damen (Nadine Stricker, Alexandra Piskol, Martina Plieger und Michelle Straubel aus Hamburg) mit den tollen Stimmen gab “Thriller” von Michael Jackson zum besten. Gesanglich wie immer top, auch wenn es sicherlich schwer ist, das Lied auf 4 Personen aufzuteilen. Tolle Bühnenshow, auch wenn die 4 selber sich kaum bewegt haben. Alle fanden es toll.

Anthony Thet:
Der letzte Kandidat von Till sang heute “Black Hole Sun” von Soundgarden. Diesmal auch wieder mit Gitarre. War sicherlich auch ein guter Auftritt. Die Bewertung der Jury fiel durchwachsen aus.

Mittlerweile zwar eine Stunde ohne Werbung vergangen, aber nach dem letzten Auftritt samt Bewertung waren es erst 21.40 Uhr. Blieben noch rund 45 zu füllende Minuten. Es folgte also der erneute Aufruf zum Anruf und eine abschließende Stellungnahme der Jury, wer dem jeweiligen Juror denn am besten gefiel. Nach dem Schnelldurchlauf trat dann noch der eingangs angekündigte Usher (selber Mentor, nämlich von Justin Bieber) mit seiner neuen Single “DJ Got Us Fallin’ In Love” auf. Nach der Bekanntgabe seiner Tourdaten, die er im anschließenden Interview mit Jochen Schropp unter anderem bekanntgab, schmiss Usher das Handtuch, mit dem er sich den Schweiß von der Stirn wischte, in die Menge was für hysterische Schreie bei den anwesenden Wesen weiblichen Geschlechts führte. Dann ging es um 21.53 Uhr endlich in die lang ersehnte 2. Werbepause, die es mir ermöglichte meinem Harndrang zu fröhnen ohne auch nur einen winzigen Teil der Sendung zu verpassen. ;-)

Um 22.00 Uhr ging es dann mit einem letzten Anrufaufruf inkl. erneutem Schnelldurchlauf sowie dem folgenden Ergebnis des Zuschauertelefonvotings weiter. Demnach direkt weiter waren Edita, Big Soul, Mati und Marlon. Somit mussten Athony und Pino gegeneinander antreten. Anthony sang von “My Love Is Your Love” Whitney Houston, während Pino es mit “The Climb” von Guy Sebastian versuchte. Sarah entschied sich erwartungsgemäß für Anthony, den sie nach Hause schicken würde, Till wollte natürlich Pino nicht mehr wiedersehen, es lag somit an George, der sich schwer tat sich dann aber letztendlich gegen Pino entschied, was für Unmut bei Teilen des Publikums sorgte.

Pino Severino ist also raus und nächste Woche geht es dann mit den 5 verbliebenen Acts und dem Thema “Laut und leise” weiter.

Bis 22:30 Uhr musste ich gestern die Augen offen halten um zu erfahren: Die im Vorfeld zusammgewürfelte “Band” : Urban Candy darf nach Hause fahren! Marlon (der auch nominiert wurde) darf weiter singen , damit ist die diejährige Staffel von X-Factor vorbei für Marc Markowski, Roman Schwitalla  und Candy Hammer!

Das Motto gestern hieß “Kings and Queens of Pop” … na , an wen denkt man sofort wenn man King of Pop hört bzw. liest? Na klar, an Michael Jackson – wer aber nun denkt, dass die Teilnehmer Lieder von Michael Jackson zum Besten gaben, der irrt gewaltig:

Urban Candy performten “Geh davon aus” von den Söhnen Mannheims, die gewaltigen Stimmen von Big Soul gaben “Free your mind” zum Besten. Anthony Thet sang “I´ll be Waiting” , Pino Severino : “It´s a man´s man´s world” (NEIN, ich möchte jetzt hier nicht die Schwulen-Diskussion wieder aufbrechen und auch Till Brönner machte es gestern klar: “Du bist der beste Sänger – aber du bist berechnend geworden. Die Diskussion, ob du schwul bist oder nicht, sollte nicht im Vordergrund stehen.”)

Mati Gavriel interpretierte “Don´t stop me now”. Für Marlon Bertzbach war es gestern der “Boulevard of Broken Dreams” der nicht zerbrochen ist und Edita Abieski verdiente sich ihren “Respekt”.

Heidi Klum´s See-Aal ähh Seal kam auch noch, sang (leider ohne Heidi) Secret und gab dann noch Tipps und Tricks, komisch, dass in solchen Formaten nur die Künstler auftreten die gerade eine neue CD / Maxi auf den Markt geworfen haben, oder? Warum sich Heidi Klum nackt im Video rekeln – aber nicht nackt auf dem Cover erscheint – ne, dass kann ich nicht nachvollziehen.

Sarah Connor hat ja auch ein neues Lied am Start – hach – herrlich wie einfach diese Branche gestrickt ist. Cold As Ice so heißt der neue Song von der Connor … irgendwie muss man ja Profit aus der Casting-Show ziehen ;) , also nächstes mal würde ich mich gerne drücken und hoffe das Marco sich den Mist ähh die Sendung anschaut.

Am 28.09.2010 hatte ich ein Déjà-vu: die 2. Liveshow von X Factor war mindestens genau so langweilig wie die 1. Liveshow. War mir aber erst einmal egal, denn Jens war mit Schreiben dran. Während der Sendung sprachen wir und er fand die Sendung noch langweiliger als ich, so dass ich ihm die “Erlaubnis” zum Umschalten gab und anbot, den Kram weiter zu verfolgen und darüber zu schreiben.

Tja, wie eingangs erwähnt: recht langweilig das Ganze. Die verbliebenen 8 Künstler / Gruppen (Anthony Thet, Big Soul, Edita Abdieski, Marlon Bertzbach, Mati Gavriel, Meral Al-mer, Pino Severino und Urban Candy) sangen ihre Liedchen (diesmal aus Filmen), manche gut, manche besser, manche schlechter.

Zwischendurch zeigte ein Blick in die aktuellen Suchbegriffe, mit denen die Leute hier landen, dass Homosexualität noch immer ein großes Thema ist, da fast jeder Name – egal ob Jurymitglied oder Kandidat – mit dem Zusatz “schwul” durch Google gejagt wurde. Hier mal ein wenig Aufklärung:

Ist Sarah Connor schwul?
Definitiv ja, sie scheint auf Männer – oder in Form von Marc Terenzi, so etwas Ähnliches – zu stehen.

Ist Till Brönner schwul?
Keine Ahnung. Er hat zwar einen Sohn, verheiratet ist er nicht. Also ist alles möglich.

Ist George Glueck schwul?
Ganz ehrlich? Keine Ahnung. Versucht euer Glueck (Wortwitzalarm!).

Ist Pino Severino schwul?
Nach eigener Aussage nicht. Um dies zu untermauern, wird er mit einem jungen Mädel gezeigt. Seine Freundin? Oder doch nur eine Angestellte der Produktionsgesellschaft?

Weiter geht es mit der Sendung. George hatte Glück. Der Verlierer der letzten Woche, als eine seiner Gruppe rausflog, durfte sich heute freuen, denn seine beiden verbleibenden Gruppen kamen direkt weiter. Gegeneinander antreten mussten Meral (Till Brönner) und Pino (Sarah Connor). Meral kannte das ja schon aus der letzten Woche. Sie sang tatsächlich einen englischsprachigen Titel. Pino auch. Sarah entschied sich natürlich gegen Meral, Till natürlich gegen Pino und George war das Zünglein an der Waage.

Wer ist raus? Meral Al-mer ist raus!

Eigentlich wollte ich nicht über die Liveshow schreiben. Die schlechte Qualität aller Beteiligten lässt mir allerdings keine andere Wahl. Angefangen beim schlechten Marco Schreyl-Imitat namens Jochen Schropp, der auf der Bühne keinerlei Präsenz vorweisen kann, von der langweiligen Stimmlage mal ganz abgesehen. Der “Jurykrieg” zwischen Sarah Connor, Till Brönner und George Glueck wirkt mehr als nur auswendig gelernt und das Konzept dahinter (der Mentor lobt, ein Konkurrent macht schlecht) billig. Und selbst die Kandidaten, immerhin die letzten 9 von 20.000 Bewerbern, liefern – wenn man ganz ehrlich ist – teilweise richtig schlechte Performances ab. Nur wenige gesangliche Leistungen sind ansatzweise ansprechend.

Auf die Auftritte der einzelnen Kandidaten (Meral Al-Mer, Edita Abdieski, Anthony Thet, Urban Candy, Big Soul, LaFamille, Marlon Bertzbach, Pino Severino, Mati Gavriel) möchte ich nicht weiter eingehen, es interessiert eh nur eine Frage: Wer ist raus? Die Zuschauer durften per Telefonvoting ihren Favoriten wählen, während Enrique Iglesias sein I Like It zum besten gab. Die wenigsten Anrufe hatten LaFamille und Meral Al-Mer, die dann nochmals gegeneinander antreten mussten. Dann entschieden sich die Jurymitglieder gegen einen der beiden Acts. Und es traf LaFamille, womit Juror George Glueck nun ein Zugpferd weniger im Rennen hat. LaFamille sind raus!

Interessant sind übrigens die Suchanfragen, mit denen die Besucher über bekannte Suchmaschinen während der Sendung hier landeten: “Till Brönner schwul”, “Jochen Schropp schwul”, “George Glueck schwul”,”Pino Severino schwul” und “Anthony Thet schwul”. Also das Thema “schwul” scheint ganz groß zu sein. Doch woran liegt das? Wirken die tatsächlich alle so?

Via twitter hatte ich es schon kommuniziert, solche Casting-Formate langweilen mich nach dem eigentlichen Casting, denn ich amüsiere mich gerne über die Leute die nicht singen können, aber dennoch der Überzeugung sind und scheinbar keine Freunde haben die diejenigen dann daran hindern – über solche Leute amüsiere ich mich sehr gerne und damit bin ich ja auch scheinbar nicht alleine ;)

Nichts desto trotz habe ich mir dann gestern noch schnell den Überblick verschafft, wer denn nun von den Teilnehmern aus dem Bootcamp, aus dem Bandhaus, aus dem wasweißich wie das hieß weitergekommen ist in die Liveshows…

In der Kategorie der über 25 – jährigen haben es Meral Al-Mer (die 29 jährige Autorin aus Berlin), Edita Abdieski (die gerade 25 jährige Kellnerin aus Köln) und der 30 jährige BWL Student Anthony Thet aus Berlin geschafft. Till Brönner hatte die drei ausgewählt.

Diese Gruppen wurden von George Glueck durchgewunken:
“LaFamille” aus Köln, die 4 gewichtigen Stimmen von “Big Soul” aus Hamburg und das schwarz / weiße Trio “Urban Candy” aus Berlin, die dürfen sich nun also (Achtung Wortspiel) gluecklich schätzen.

Sarah Connor ist bestimmt nicht Stutenbissig, aber sie lies nur Kerle (naja, 2 Jungs, ein Mann) weiter in die Liveshows: Marlon Bertzbach (18 Jahre jung) aus Fischerhude, der ebenfalls 18 jährige Pino Severino aus Köln und der 24 jährige Mati Gavriel aus Berlin.

Was fällt auf? Berlin & Köln … entweder gibt es in den beiden Städten mehr musikalisches Talent oder einfach nur mehr Menschen die gerne mal ins Fernsehen wollen… das ist mir ja sowieso schon aufgefallen, Köln, Aachen und Berlin sind scheinbar Hochburgen wenn es um das private Fernsehen geht.

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